TERRAGON AG: Vorläufige Insolvenzverwalter bestellt – Geschäftsbetrieb wird fortgeführt

Montag, 11. Juli 2022


Pressemitteilung der TERRAGON AG:

Für die TERRAGON AG und ihre Töchter bestellt das Amtsgericht Charlottenburg vorläufige Insolvenzverwalter der Kanzlei Eckert

  • Dr. Rainer Eckert ist vom Amtsgericht Charlottenburg (Insolvenzgericht) zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen der TERRAGON AG bestellt worden
  • Dr. Stefanie Zulauf führt künftig als vorläufige Insolvenzverwalterin die drei Tochtergesellschaften der TERRAGON Projekt GmbH, TERRAGON Vertrieb GmbH und TERRAGON Wohnbau GmbH
  • Aufgrund gescheiterter Verhandlungen und damit verbundener Zahlungsunfähigkeit war der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens unumgänglich
  • TERRAGON wird die erforderlichen Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen unmittelbar angehen
  • Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt

Nachdem die TERRAGON AG zusammen mit drei Töchtern am 29. Juni Insolvenzanträge gestellt hatte, hat das Amtsgericht Charlottenburg (Insolvenzgericht) nun die Rechtsanwälte Dr. Rainer Eckert (für die AG) sowie Dr. Stefanie Zulauf (für die drei Töchter) zu vorläufigen Insolvenzverwaltern bestellt.

Dr. Rainer Eckert von der Kanzlei ECKERT Rechtsanwälte sagt: „Service-Wohnen für Senioren wird auch in Zukunft weiter stark nachgefragt werden, insbesondere im Premium-Bereich. Das Geschäftsmodell ist damit solide. Wichtig wird es jetzt zu Beginn der Sanierung werden, die Liquidität des Unternehmens zu sichern und neue finanzielle Mittel zu erhalten. Wir rechnen damit, dass wir hinsichtlich der Sanierung in einigen Wochen erste Ergebnisse vorstellen können.“

Seine Kollegin Dr. Stefanie Zulauf, ebenfalls ECKERT Rechtsanwälte, ergänzt: „Vor uns liegt nun eine große Aufgabe. Erfreulicherweise bleibt die Nachfrage in diesem Marktsegment sowohl bei End-Mietern als auch institutionellen Investoren in hohem Maße bestehen. Wir sind daher zuversichtlich, die Sanierungsphase zu meistern und dafür zu sorgen, dass die Unternehmen am Ende gestärkt aus der Insolvenz herausgeführt werden.“

Hintergrund für den Antrag vor einigen Tagen war, dass unerwartet die Verhandlungen über einen Verkauf des Projekts Welkerstift in Duisburg gescheitert waren. Dies führt zur Zahlungsunfähigkeit der wesentlichen Tochtergesellschaft TERRAGON Wohnbau GmbH. Die TERRAGON AG selbst war zwar noch zahlungsfähig, hat sich aber zur sicheren Fortführung des Unternehmens für eine Sanierung und Restrukturierung im Insolvenzverfahren entschieden.

Dr. Michael Held, langjähriger Vorstandsvorsitzender der TERRAGON AG erklärt: „Wir werden als Terragon jetzt gemeinsam mit den vorläufigen Insolvenzverwaltern intensiv daran arbeiten, die Substanz des Unternehmens zu erhalten. Unser Portfolio enthält vielversprechende Projekte, die eine hervorragende Basis für die Restrukturierung darstellen. Der Geschäftsbetrieb wird weitergeführt. Unsere Geschäftspartner können hier weiter auf uns zählen.“

TERRGAON AG

Foto: pixabay.com (Symbolbild)

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