PNE AG bestätigt EBITDA-Ziel von 24 bis 32 Mio. Euro in 2021

Mittwoch, 18. August 2021


Pressemitteilung der PNE AG:

Deutliche Ergebnissteigerung im ersten Halbjahr 2021

– Gesamtleistung und EBITDA deutlich gesteigert

– Eigenbetrieb von Windparks weiter ausgebaut

– Starkes Wachstum der Projektpipelines für Wind und Photovoltaik

Die PNE AG hat sich im ersten Halbjahr 2021 durch die erfolgreiche Entwicklung weiterer Windparkprojekte, den Baubeginn und Verkauf von Windparks im In- und Ausland sowie den positiven Geschäftsverlauf im Dienstleistungsbereich operativ und finanziell erfolgreich weiterentwickelt. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Halbjahresbericht hervor.

Für das erste Halbjahr weist der Konzern eine Gesamtleistung von 93,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 77,0 Mio. Euro), ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 13,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,0 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT) von 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,6 Mio. Euro) und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von 0,01 Euro (im Vorjahr: -0,07 Euro) auf.

Aufgrund des verstärkten Ausbaus des Eigenbetriebs von Windparks ist die Gesamtleistung deutlich höher als im vergangenen Jahr. Die Segmente des Konzerns „Projektentwicklung“ und „Services“ wiesen bei Gesamtleistungen und EBITDA hohe Wachstumsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf. Im Segment „Stromerzeugung“ wurde die Gesamtleistung und des EBITDA von den schwachen Windverhältnissen im ersten Halbjahr negativ beeinflusst.

„Stille Reserven“ durch Aufbau des Windparkportfolio
Die Ergebnisse sind stark beeinflusst vom Aufbau des Windparkportfolios im Eigenbesitz. Damit wurden „stille Reserven“ geschaffen, die nicht sofort erkennbar sind. Aufgrund der Investitionen in eigene Projekte sind auf Konzernebene insgesamt bereits 100,3 Mio. Euro, davon in 2021 im ersten Halbjahr 18,7 Mio. Euro (im Vorjahreszeitraum: 6,9 Mio. Euro), an Gewinnen vor Steuern eliminiert worden. Trotz der „stillen Reserven“ wies der Konzern per 30. Juni 2021 ein Eigenkapital von 197,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 200,6 Mio. Euro) und damit eine Eigenkapitalquote von 27,1 Prozent (per 31. Dezember 2020: 30,2 Prozent) aus.

Ziel für das Gesamtjahr bestätigt
Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG: „Die Ergebnisse des ersten Halbjahres sind insbesondere vor dem Hintergrund der Investitionen in unser eigenes Portfolio sehr erfreulich. Damit liegen wir voll im Plan und bestätigen erneut unser Ziel für das Gesamtjahr: wir werden zwar weitere Vorleistungen für die strategische Erweiterung des Geschäftsmodells erbringen und in den weiteren Ausbau des Eigenbestands an Windparks erheblich investieren. Dennoch rechnen wir für unsere Guidance des Geschäftsjahres 2021 mit einem EBITDA im Konzern in Höhe von 24 bis 32 Mio. Euro.“

Dynamischer Verlauf der Projektentwicklung
Das erste Halbjahr 2021 zeigt einen dynamischen Verlauf der Projektentwicklung. Insgesamt hatte PNE am 30. Juni Windenergieprojekte mit rund 259,5 MW auf eigene Rechnung und für Kunden in Bau, davon in Deutschland sieben Windparks mit einer Nennleistung von rund 128 MW. Für das Windparkportfolio im Eigenbetrieb wurden zwei weitere Windparks mit rund 17 MW fertiggestellt. In Schweden wurde der Bau eines Windparks im Kundenauftrag abgeschlossen und das Projekt in Betrieb genommen. In Polen wurde ein bereits verkauftes Projekt im Frühjahr in Betrieb genommen und der Bau von zwei weiteren Windparks fortgesetzt.

Im ersten Halbjahr war PNE in Deutschland mit zwei kurz zuvor genehmigten Projekten (30,4 MW) in den Ausschreibungen erfolgreich. Mit dem Bau dieser Projekte wurde bereits begonnen. Zudem wurden in Frankreich die Genehmigungen für zwei weitere Projekte (16,8 MW) erreicht.

Erfolgreiche Projektverkäufe
In Rumänien konnten drei Windparkprojekte mit einer Nennleistung von bis zu 221 MW verkauft werden. An der weiteren Entwicklung dieser Windparks bis zur Finanzierungsentscheidung des Käufers arbeitet PNE im Rahmen einer Entwicklungskooperation mit. Auch in Frankreich wurde ein Windparkprojekt mit rund 13 MW verkauft, das jetzt in Bau geht. In den USA, und Polen laufen derzeit Verkaufsprozesse für Windenergieprojekte, von denen einige noch in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen. Für ein Projekt in Südafrika mit 140 MW konnte im August ein Verkaufserfolg erzielt werden.

Eigenbetrieb gestärkt
Das Windparkportfolio im Eigenbetrieb hat PNE im ersten Halbjahr auf 151,6 MW vergrößert. Weitere Windparks mit rund 128 MW befinden sich für das eigene Portfolio in Bau, von denen einige noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden sollen. Damit kommt der Konzern dem Ziel, bis Ende 2023 den Eigenbetrieb auf bis zu 500 MW auszubauen, Schritt für Schritt näher.

Projektpipeline Wind und PV wächst weiter
Für die weitere Entwicklung im Kerngeschäft der Projektentwicklung und des Betriebs ist PNE gut aufgestellt. Die „Pipeline“ der Windenergieprojekte an Land, die in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung bearbeitet werden, konnte trotz der kontinuierlichen Realisierung von Windparks auf 5.679 MW erweitert werden. Das ist eine sehr gute Grundlage für die weitere Entwicklung der PNE-Gruppe.

Deutliche Fortschritte gab es im ersten Halbjahr auch bei der Entwicklung von Photovoltaik-Projekten. Hier konnte PNE das Volumen der Projekte in der Bearbeitung auf 794 MWp ausbauen. Derzeit werden PV-Projekte in sieben europäischen und nordamerikanischen Ländern entwickelt. Auch dies ist ein wichtiger Baustein für die strategische Weiterentwicklung der PNE-Gruppe.

Dienstleistungen ausgebaut
Im Segment „Services“, in dem die von der PNE-Gruppe angebotenen Dienstleistungen rund um die Entwicklung und den Betrieb von Windparkprojekten gebündelt sind, wirkten sich die Ausweitung der Servicestrategie und die erforderlichen Investitionen in Equipment auf die Ergebnisse aus. Externe Aufträge konnten vermehrt verbucht werden. Die Internationalisierung wurde unter anderem in Schweden und Polen verstärkt.

PNE AG

Foto: pixabay.com (Symbolbild)

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