Pentracor GmbH mit „gehemmten“ Geschäftsjahr 2020 – Positiver Ausblick in 2021

Mittwoch, 28. Juli 2021


Pressemitteilung der Pentracor GmbH:

Pentracor GmbH veröffentlicht Jahresabschluss 2020 und erzielt gute Fortschritte im ersten Halbjahr 2021

  • Grundstein für zukünftiges Wachstum im Geschäftsjahr 2020 gelegt
  • – Akzeptanz für CRP-Apherese gesteigert und Zusammenarbeit mit klinischen Zentren im ersten Halbjahr 2021 ausgebaut
  • – Neues Marktsegment Covid-19 bestärkt positiven Ausblick

Das Medizintechnik-Unternehmen Pentracor GmbH mit Sitz in Hennigsdorf bei Berlin hat seinen Jahresabschluss 2020 veröffentlicht. Das Geschäftsjahr war geprägt vom Roll-out des vom Unternehmen entwickelten und zertifizierten Medizinprodukts PentraSorb(R) CRP sowie der Initiierung und Durchführung von klinischen Studien, um die Akzeptanz für die CRP-Apherese in der Behandlung von Krankheiten, die mit einer akuten Entzündung wie Herzinfarkt einhergehen, zu erhöhen. Der Grundstein für die Expansion wurde durch die 2020 erfolgte, erfolgreiche Anleihe-Emission gelegt, bei der Pentracor frisches Kapital zur weiteren Finanzierung aufnahm. Die fünfjährige Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A289XB9, WKN: A289XB) mit einem jährlichen Zinssatz von 8,50 % und möglichem Wandlungsrecht ist seit dem 29. Mai 2020 im Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und mit einer Stückelung von 1.000 EUR handelbar.

Die Geschäftsentwicklung in 2020 wurde durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gehemmt. So konnten Klinikkräfte wegen der hohen Auslastung auf den Intensivstationen nicht wie erforderlich für die Anwendung der CRP-Apherese fortgebildet werden, viele Kliniken verfolgten zudem eine restriktive Einkaufspolitik, Kundenbesuche in Kliniken und Medizinkongresse mit Vorträgen des Unternehmens fielen aus und zusätzlich ging die Zahl von Herzinfarktpatienten im vergangenen Jahr während der Lockdowns um bis zu 40 % zurück. Im laufenden Geschäftsjahr 2021 hellt sich das Marktumfeld nun aber zunehmend wieder auf.

Im ersten Halbjahr 2021 geht das Unternehmen nach vorläufigen Zahlen von Umsatzerlösen in Höhe von rund 0,6 Mio. Euro aus (Gesamtjahr 2020: 0,3 Mio. Euro). Die Zusammenarbeit mit renommierten Kliniken in Deutschland und Österreich wurde in den ersten sechs Monaten bereits auf 16 Partnerschaften ausgeweitet. Zu den anwendenden Kliniken zählen neben der Charité Berlin beispielsweise das Universitätsklinikum Essen und das Herzzentrum Dresden. Eine laufend aktualisierte Liste der Partner-Kliniken kann dem nachfolgenden Link entnommen werden: https://www.pentracor.de/crp-apheresis/anwendende-kliniken/.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im wachsenden Gesundheitsmarkt

Im laufenden Jahr ist dem Unternehmen auch der Eintritt in das Marktsegment von Covid-19 gelungen. Hier konnten vielversprechende Behandlungserfolge bei Patienten mit schweren Krankheitsverläufen mittels CRP-Apherese erzielt werden. So setzt unter anderen bereits das Berliner Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe und die Kliniken Immenstadt und Kempten bei Covid-19-Erkrankten auf die extrakorporale Behandlungsmethode. Da die medizinische Fachwelt von einem Fortbestehen des Corona-Virus und weiterer Mutanten ausgeht, bestehen gute Chancen für Pentracor, die CRP-Apherese als Therapie bei Covid-19 zu etablieren.

PentraSorb(R) CRP unterliegt keinen Anwendungseinschränkungen für spezifische Krankheitsbilder, wie es hingegen bei Medikamenten für jedes einzelne Anwendungsgebiet unabdingbar ist. Insgesamt agiert die Pentracor GmbH derzeit in zehn potenziellen Behandlungsfeldern für das weltweit einzige Verfahren zur sofortigen Reduzierung des gewebeschädlichen Proteins CRP im Blut. Neben Covid-19 zählen hierzu Bypass-OPs, Pankreatitis, Morbus Crohn, Schlaganfall, STEMI, Rheuma, Globale Cerebrale Ischämie, Sepsis und Colitis Ulcerosa. Zur Dokumentation der Wirksamkeit der CRP-Apherese wurden für fünf der zehn Marktsegmente bereits Studien eingeführt und Register mit individuellen Patientendaten über den Krankheits- bzw. Genesungsverlauf angemeldet. Darüber hinaus treibt die Gesellschaft den Produktionsausbau im laufenden Geschäftsjahr weiter voran.

Rückenwind erhält die Pentracor GmbH von führenden Persönlichkeiten der Medizinszene. So bestätigt der renommierte Kardiologe und Intensivmediziner Professor Karl Werdan die Erkenntnisse der von Pentracor initiierten CAMI-1-Studie, dass CRP ein schädliches Molekül ist und die CRP-Apherese den Schaden nach Herzinfarkt reduzieren könne und weist auf weitere Anwendungsfelder wie den kardiogenen Schock oder Sepsis hin. Die erfolgte Publikation der entsprechenden Studie und weitere Veröffentlichungen in wichtigen Medizinfachzeitschriften sowie die allgemein gestiegene mediale Berichterstattung stärken die Bekanntheit und Akzeptanz der Behandlungsmöglichkeiten mittels CRP-Apherese durch Pentracor. Derzeit findet an der medizinischen Universität Innsbruck eine weitere, größere und randomisierte Studie zur CRP-Apherese-Therapie nach Herzinfarkt statt.

Dr. Ahmed Sheriff, CEO der Pentracor GmbH: „Die gut dokumentierte Wirksamkeit der CRP-Apherese einhergehend mit der zunehmenden Wahrnehmung und Akzeptanz in der medizinischen Fachwelt sind der Schlüssel für unseren Geschäftserfolg. Mittlerweile beobachten wir einen zunehmenden Pull-Effekt – Kliniken kommen auf uns zu und fordern aktiv Informationen zu den vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten unserer CRP-Apherese ein.“ Aufgrund ihrer herausragenden Forschung wurde die Pentracor GmbH auch als eines von 12 Unternehmen für den Zukunftspreis Brandenburg 2021 nominiert. Der Gewinner des wichtigsten Wirtschaftspreises des Bundeslandes wird am 12. November im Finale in Berlin gekürt.

Für das Gesamtjahr 2021 rechnet die Gesellschaft mit Umsatzerlösen von rund 2,0 Mio. Euro. Der veröffentlichte Jahresabschluss 2020 kann unter https://www.pentracor.de/finanzpublikationen/ abgerufen werden. Der Halbjahresabschluss 2021 wird im Oktober publiziert.

Pentracor GmbH

Foto: Pentracor GmbH

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