paragon AG mit ertragreichem erstem Halbjahr 2015 – Prognose für Gesamtjahr bestätigt – Auftragslage und Investitionstätigkeit sehr hoch

Donnerstag, 20. August 2015


Die paragon AG meldet gesteigerte Umsatz- und Ertragszahlen im ersten Halbjahr 2015 und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr. Sowohl die Auftragslage als auch die Investitionstätigkeit des Konzerns ist in diesem Jahr sehr hoch.

Halbjahresgewinn von 1,9 Millionen Euro

Nach eigenen Angaben habe der Entwickler von Automobilelektronik nach IFRS in den ersten sechs Monaten des Jahres seinen Konzerngewinn auf 1,9 Millionen Euro gesteigert, nach 0,4 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie sei dementsprechend von 0,09 auf 0,46 Euro angestiegen.

Das EBIT habe sich laut paragon von 1,5 auf 3,8 Millionen Euro bei einer gestiegenen EBIT-Marge von 4,0 auf 8,6 Prozent ebenfalls deutlich verbessert. Mit 44,6 Millionen Euro habe der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2015 um 18,2 Prozent über dem Vorjahreswert von 37,8 Millionen Euro gelegen.

Auftragslage „sehr positiv“

Das paragon-Management bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr 2015 mit einem Konzernumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und einer EBIT-Marge von rund zehn Prozent.

Zum 30.06.2015 hätten dem Unternehmen nach eigenen Angaben bereits mehr als 97 Prozent der Kundenabrufe für den im laufenden Geschäftsjahr geplanten Gesamtumsatz vorgelegen. Die Auftragslage und die Aussichten der einzelnen Geschäftsbereiche wertet das Unternehmen als „sehr positiv“.

Geschäftsbereiche wachsen

„Die hohen Investitionen der vergangenen Jahre zahlen sich nun immer stärker aus. Nahezu alle Geschäftsbereiche sind deutlich gewachsen, gerade auch die neuen Bereiche Karosserie-Kinematik und Elektromobilität, deren Umsatzanteil zum Halbjahr schon knapp neun Prozent beträgt und weiter wachsen wird. Das spiegelt sich auch in den guten Ertragszahlen wider“, so Klaus Dieter Frers, CEO der paragon AG.

Neben der guten Entwicklung der neuen Geschäftsbereiche Karosserie-Kinematik und Elektromobilität sei auch das Bestandsgeschäft mit Produkten für Premiumhersteller im ersten Halbjahr 2015 auf „vollen Touren“ gelaufen, so paragon.

Kein Investment Grade-Rating mehr

Trotz der gestiegenen Ertragszahlen hatte die Creditreform Rating AG der paragon AG im Juni 2015 das Investment Grade-Rating entzogen und das Unternehmensrating von „BBB-“ auf „BB+“ herabgesetzt.

Die Finanzierung des weiteren Wachstums und der Ausbau des Geschäftsmodells hätten laut Creditreform in 2014 zu einem Anstieg der Verschuldung und zu einer Verschlechterung der Bilanzstrukturen des Unternehmens geführt. Die Rating-Analysten rechnen aufgrund des Investitionsprogramms für 2015 mit einem weiteren Anstieg der Verschuldung und einer Verschlechterung der Bilanz.

Unternehmensanleihe

ANLEIHE CHECK: Die Unternehmensanleihe (WKN: A1TND9) der paragon AG hat ein Gesamtvolumen von 20 Millionen Euro und wird jährlich mit 7,25 Prozent verzinst. Der fünfjährige Minibond, der im Entry Standard für Unternehmensanleihen der Börse Frankfurt gelistet ist, läuft noch bis Juli 2018.

Der Kurswert der Anleihe lag im Kalenderjahr 2015 fast ausschließlich über der 110-Prozent-Marke. Aktuell notiert die paragon-Anleihe bei 112,5 Prozent (Stand: 20. August 2015).

Investitionen

Die Investitionstätigkeit des Konzerns lag im ersten Halbjahr mit 13,6 Millionen Euro auf dem dreifachen Niveau des Vorjahres. Neben der Akquisition der SphereDesign GmbH seien dafür vor allem der Bau des Produktionsgebäudes in den USA sowie Ersatz- und Neuinvestitionen in Maschinen verantwortlich.

Für das kommende Geschäftsjahr 2016 rechnet paragon mit einer deutlich niedrigeren Investitionstätigkeit auf Vorjahresniveau.

Voltabox-Auftrag in Höhe von 72 Millionen Euro

Die paragon-Tochtergesellschaft Voltabox hat unterdessen den ersten Großserienauftrag für Startbatterien in Höhe von 72 Millionen Euro eines namhaften deutschen Automobilproduzenten an Land ziehen können, meldet der Konzern.

Die seit 2012 bestehende Vertriebstochter in Shanghai werde derzeit zur produzierenden Niederlassung ausgebaut und im September in ein neues Gebäude mit optimalen Raumbedingungen unweit von Shanghai in Kunshan ziehen, berichtet paragon. Das neue Werk soll zukünftig Luftgütesensoren, Luftverbesserungssysteme und Schrittmotoren für Anzeigeinstrumente fertigen.

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Anleihen Finder Redaktion. Timm Henecker.

Foto: Martin Terber / flickr

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