VST Building Technologies AG profitiert von Sondereffekten: 7,9 Millionen Euro Gewinn im ersten Halbjahr 2015 – Eigenkapital steigt deutlich – Anleihe-Kurs schwankt: Minibond notiert bei 70,2 Prozent

Dienstag, 6. Oktober 2015


Die VST Building Technologies AG (VST) hat im ersten Halbjahr 2015 einen Gewinn nach Steuern von 7,9 Millionen Euro erzielt und ihr Eigenkapital auf 10,0 Millionen Euro gesteigert. Das teilte das Unternehmen mit.

INFO: Im Vorjahr, welches von den Auswirkungen des mittlerweile aufgegebenen Generalunternehmer-Geschäfts geprägt war, wurde zum Halbjahr noch ein Verlust in Höhe von 1,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Auf vergleichbarer Basis – nur Kernbereich Bauelemente – lag das Ergebnis im Vorjahreszeitraum bei minus 0,9 Millionen Euro.

Ergebnis steigt durch Sondereffekte

Das Betriebsergebnis (EBIT) habe sich laut VST von Januar bis Juni 2015 auf 0,8 Millionen Euro erhöht (erstes Halbjahr 2014: minus 0,5 Millionen Euro) und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei auf 1,3 Millionen Euro gestiegen (erstes Halbjahr 2014: 0,1 Millionen Euro).

Das Ergebnis im ersten Halbjahr 2015 sei durch Sondereffekte geprägt gewesen, berichtet der Bau-Konzern. So fiel durch die Übertragung von Stimmrechten bei der Produktionstochter VST Verbundschalungstechnik s.r.o. auf einen VST-Geschäftspartner ein Entkonsolidierungserfolg an. Durch die Übertragung von Patenten konnten darüber hinaus stille Reserven gehoben werden, so VST.

Eigenkapital von 10,0 Millionen Euro

Das Eigenkapital habe mit rund 10,0 Millionen zur Hälfte des Jahres 159 Prozent über dem Niveau vom Jahresende 2014 mit 3,9 Millionen Euro gelegen, berichtet VST. Die Eigenkapitalquote sei dabei entsprechend von 11,7 auf 35,0 Prozent gestiegen. Zudem habe das Unternehmen nach eigenen Angaben sowohl kurzfristige als auch langfristige Verbindlichkeiten deutlich reduziert.

Ausblick für Gesamtjahr

Nach eigenen Aussagen verfügt der Konzern über eine Auftrags-Pipeline mit vertraglich fixierten Projekten für 2015 und 2016 im Wert von knapp 30 Millionen Euro. Das VST-Management rechnet für das Gesamtjahr 2015 mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr.

Anleihe-Zinsen bezahlt

Am Wochenende durften sich die Anleihegläubiger der VST freuen: Pünktlich zum 02. Oktober 2015 erfolgte die zweite Zinszahlung des Unternehmens.

ANLEIHE CHECK: Die im Jahre 2013 begebene Unternehmensanleihe der VST Buildings Technologies AG (WKN A1HPZD) läuft noch bis Oktober 2019. Die Anleihe ist mit einem jährlichen Zinskupon in Höhe von 8,5 Prozent ausgestattet und hat ein aktuelles Volumen von 5,0 Millionen Euro.

Auf und Ab des Anleihe-Kurses

Der Kurs des VST-Minibonds schwankt derzeit stetig. Mitte September lag der Kurswert noch unter 60 Prozent, in der vergangenen Woche stieg er auf 80 Prozent und aktuell notiert die Anleihe wiederum nur noch bei 70,20 Prozent (Stand: 06.10.2015).

Info: Das aktuelle Unternehmensrating der VST wurde zuletzt auf „CC” herabgestuft (Creditreform Rating AG).

Pflichtwandelanleihe im Volumen von 2,5 Millionen Euro

In der vorvergangenen Woche hatte die VST Building Technologies AG eine Pflichtwandelanleihe mit einem Volumen von 2,5 Millionen Euro und einem jährlichen Zinskupon in Höhe von 8,0 Prozent bei einem deutschen Investor platziert.

Nach Angaben der VST dient die Emission zur Reduzierung des ausstehenden Anleihevolumens der VST-Anleihe um 2,5 Millionen auf nur noch 5,0 Millionen Euro.

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Anleihen Finder Redaktion. Timm Henecker.

Foto: VST Building Technologies AG

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Unternehmensanleihe der VST Building Technologies AG 2013/2019

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