VST Building Technologies AG: Turnaround in 2015 mit Gewinn von 4,6 Millionen Euro – Eigenkapitalbasis deutlich verbessert – Anleihe-Kurs bei 75,5 Prozent

Freitag, 1. Juli 2016


Die VST Building Technologies AG  hat im Geschäftsjahr 2015 den Turnaround geschafft und wieder Gewinne eingefahren. Zudem konnte das auf Bauelemente spezialisierte Unternehmen sein Eigenkapital deutlich erhöhen.

Im Geschäftsjahr 2016 möchte VST diesen profitablen Weg fortsetzen, was anhand einer gut gefüllten Projekt-Pipeline (insbesondere durch Aufträge des schwedischen Bau-Riesen Skanska) durchaus gelingen dürfte.

Gewinn von 4,6 Millionen Euro

Der Gewinn nach Steuern stieg in 2015 auf 4,6 Millionen Euro, nachdem VST im Jahr zuvor noch einen Verlust in Höhe von 8,9 Millionen Euro in den Büchern hatte (zum besseren Vergleich: Ohne die aufgegebenen Geschäftsbereiche war es ein Verlust von fünf Millionen Euro in 2014). Das Betriebsergebnis (EBIT) lag in 2015 bei 6,0 Millionen Euro, und somit deutlich über dem Wert des Vorjahres von minus 4,4 Millionen Euro.

Eigenkapitalquote steigt auf 34 Prozent

Der Umsatz erhöhte sich ebenfalls um knapp 1,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr und wuchs von 9,6 auf 10,8 Millionen Euro an. Das Eigenkapital lag zum Jahresende 2015 bei 8,6 Millionen Euro und war damit mehr als doppelt so hoch wie im Jahr davor (3,9 Millionen Euro). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rund 34 Prozent nach ca. 12 Prozent Ende 2014.

Hinweis: Der vollständige VST-Jahresabschluss 2015 kann hier eingesehen werden.

Positive Faktoren

Richtige Strategie – positiv habe sich in 2015 die Fokussierung auf den Kernbereich Bauelemente ausgewirkt, so VST. Das Vorjahr sei hingegen noch von den Auswirkungen des mittlerweile aufgegebenen Generalunternehmer-Geschäfts geprägt gewesen und deutlich belastet worden. VST habe nach eigenen Angaben in 2015 vor allem in Schweden eine signifikante Verbesserung der Auftragslage erreicht und die Marktposition dort weiter ausbauen können.

INFO: Das Ergebnis in 2015 war darüber hinaus von Sondereffekten durch die Übertragung von Stimmrechten bei der Produktionstochter VST Verbundschalungstechnik auf einen VST-Geschäftspartner geprägt. Auch konnten stille Reserven durch die Übertragung von Patenten gehoben werden.

VST-Unternehmensanleihe

Derzeit liegt der Anleihe-Kurs der VST bei 75,5 Prozent (Schlusskurs: 30. Juni 2016). Ein neuerlicher Anstieg des Kurses dürfte nach den veröffentlichten Zahlen möglich sein. Im Kalenderjahr 2016 notierte die VST-Anleihe meist zwischen 60 und 70 Prozent mit vereinzelten Ausflügen über die 70-Prozent-Marke. Anfang Mai ging es sogar mal kurzzeitig auf 85 Prozent hoch.

ANLEIHE CHECK: Die sechsjährige Unternehmensanleihe 2013/19 der VST Building Technologies AG (WKN A1HPZD) ist mit einem jährlichen Zinskupon in Höhe von 8,50 Prozent ausgestattet. Das ausstehende Anleihevolumen beträgt nach einem Anleihe-Rückkauf im vergangenen Jahr noch knapp 6,1 Millionen Euro. Die VST-Anleihe wird im Oktober 2019 endfällig.

INFO: Das aktuelle Unternehmensrating der VST Building Technologies AG liegt bei „CC” (watch) – erstellt durch die Creditreform Rating AG.

Kooperation mit Skanska

Von den schwedischen Baukonzernen Skanska AB und Thomas Betong AB habe VST in 2015 Aufträge für Wohnbauprojekte im Volumen von 13,5 Millionen Euro erhalten, was nahezu eine Verdreifachung zum Vorjahr sei. Insgesamt hätten sich laut VST bisher aus dem Rahmenvertrag zwischen Skanska und der VST-Konzerntochter VST Nordic Aufträge in Höhe von 17 Mio Millionen Euro ergeben.

Hinweis: Skanska hatte sich in 2013 verpflichtet, in den kommenden Jahren mindestens 40 Prozent der Wohnungsbauprojekte im Großraum Stockholm mit VST-Baukomponenten zu realisieren.

Im April dieses Jahres hatte VST zudem einen Großauftrag mit einem Gesamtvolumen von 2,2 Millionen Euro in Wien an Land gezogen.

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Anleihen Finder Redaktion. Timm Henecker.

Foto: VST Building Technologies AG

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Unternehmensanleihe der VST Building Technologies AG 2013/2019

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