Hylea Group errichtet moderne Paranussfabrik in Bolivien – „Verdopplung der Exportmenge und Wettbewerbsvorteil“

Dienstag, 28. August 2018


Die Hylea Group, die mit einer 7,25%-Anleihe 2017/22 (WKN A19S80) am KMU-Anleihen-Markt vertreten ist, hat eine neue Paranussfabrik mit hochmodernen Sortiermaschinen und Trockenöfen direkt in den Sammelgebieten des bolivianischen Regenwaldes fertiggestellt. Die Unternehmensgruppe spricht von einem „Meilenstein“ der Unternehmensgeschichte, weil nun erstmals der Export der Nüsse direkt aus den Erntegebieten im Regenwald erfolgen könne.
Durch die neue Fabrik soll neben einer verbesserten Qualität auch eine mehr als doppelt so hohe Nuss-Produktion sowie Exportmenge erzielt werden.

„Wir revolutionieren den Paranussmarkt mit modernster Technik und einer weiteren Verbesserung der Qualität. Das macht uns zu Pionieren in der Paranussbranche und führt diesen Bereich somit ins 21. Jahrhundert“, sagt Aime Hecker, Unternehmensleitung Hylea, über die Fertigstellung der neuen Paranussfabrik. Mit der Fabrik soll mittelfristig die Herstellung und Produktion von 250 FCL (Full Container Load; 1 FCL entspricht 16t Nüssen) erreicht werden. Zum Vergleich: Im aktuellen Jahr 2018 werden bis zu 120 FCL produziert. Im ersten Nutzungsjahr 2019 der neuen Fabrik sei laut Hylea eine Produktion von 150 bis 200 FCL vorgesehen.

Lückenlose Rückverfolgbarkeit und Wettbewerbsvorteil

„Wir sind dann die einzigen Produzenten, die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit bei unseren Käufern bei kontinuierlicher Qualität anbieten können. Das ist ein starker Wettbewerbsvorteil für uns und ein wichtiges Argument zur Gewinnung neuer Handelspartner“, freut sich Aime Hecker über die neuen Produktionsbedingungen. „Die Fabrik wird das Rückgrat für alle weiteren Planungen der Hylea Group und unserer Tochterunternehmen“, so Aime Hecker weiter.

Nachhaltigkeit und Infrastrukturmaßnahmen

Der Bau der Paranussfabrik wird begleitet von den größten Infrastrukturmaßnahmen der letzten 35 Jahre in der Region Pando, so stärkt die familiengeführte Hylea Group durch den Bau von Schulen, Arbeiterunterkünften, medizinischen Versorgungseinrichtungen und Solaranlagen zur Stromproduktion die gesamte Region nachhaltig. Etwa 250 neue Arbeitsplätze werden durch die Fabrik in der Region geschaffen. Dazu werden Unterkünfte für die Mitarbeiter und deren Familien errichtet. Hylea ist der größte Arbeitgeber der Region und arbeitet mit über 60 Gemeinden aktiv zusammen. In der Erntesaison (ab Dezember) sind mehr als 1.000 Sammler aktiv und verkaufen ihre eingesammelte Rohware an Hylea. Weitere Infrastrukturmaßnahmen, wie der Bau von Schulen oder die Errichtung von 4.000 Solarzellen mit einer Produktionsleistung von 1 MW werden derzeit getätigt. Die Kosten des gesamten Bauvorhabens auf dem 11.000 m² großen Areal in Fortaleza belaufen sich auf etwa 15 Millionen US-Dollar. Dafür kommen wohl auch Mittel aus der Anleihen-Emission zum Einsatz. Weitere Emissionserlöse der 7,25%-Anleihe der Hylea Group, die ein Gesamtvolumen von bis zu 20 Millionen Euro aufweist, werden zur Optimierung und Gewährleistung der Produktionsabläufe und zum weiteren Ausbau von Rohwareneinkäufen genutzt, berichtet die Emittentin. Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur imug hat dieses Vorhaben bereits ausgezeichnet.

ANLEIHE CHECK: Die im Dezember 2017 emittierte Mittelstandsanleihe (WKN A19S80) der Hylea Group S.A. ist mit einem Zinskupon von 7,25% p.a. (Zinstermin halbjährlich am 01. Juni und 01. Dezember) ausgestattet und hat eine fünfjährige Laufzeit bis zum 01.12.2022. Die Anleihe hat ein Gesamtvolumen von bis zu 20 Millionen Euro. Die Anleihe notiert aktuell knapp über pari (Stand: 28.08.18).

Anleihen Finder Redaktion.

Quelle: Original-Mitteilung der Hylea Group ist hier erschienen: https://www.hylea.com/news

Foto: Hylea Group S.A.

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