Edel AG: Gewinn von 2,8 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014/15 – Operative Kennzahlen leicht unter Vorjahresniveau – Refinanzierung der Erst-Anleihe 2011/16 gesichert

Dienstag, 1. Dezember 2015


Die Edel AG hat auf Basis der vorläufigen Ergebniszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014/15 (01.10.2014 – 30.09.2015) einen Jahresüberschuss von 2,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Das teilte der Entertainment-Dienstleister heute mit. Im Vorjahr lag der Konzerngewinn noch bei 3,6 Millionen Euro. Nachdem das Unternehmen zum Halbjahr 2014/15 die operativen Zahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch leicht steigern konnte, war die zweite Jahreshälfte schwächer als im Vorjahr.

Operatives Ergebnis unter dem Vorjahresniveau

Das EBITDA sei laut Edel im Jahresvergleich von 13,8 auf 12,6 Millionen Euro und das EBIT von 6,9 auf 5,8 Millionen Euro zurückgegangen. Das Ergebnis nach Anteilen anderer Gesellschafter habe bei 2,6 Millionen Euro gelegen und das Ergebnis je Aktie liege bei 0,12 Euro, nach 0,14 Euro im Vorjahr. Die Edel AG sieht ihre im Geschäftsbericht 2013/14 abgegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2014/15 damit als „voll erfüllt“ an.

Umsatz gesteigert

Den Konzernumsatz habe die Edel AG nach eigenen Angaben – anders als die operativen Kennzahlen – im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,0 Prozent von 160,4 auf 168,3 Millionen Euro steigern können.

Weitere Finanzkennzahlen: Zudem steigerte Edel den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 7,0 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 10,4 Millionen Euro. Die liquiden Mittel betrugen 5,3 Millionen Euro, nach 6,5 Millionen Euro im Vorjahr. Das Eigenkapital lag zum 30.9.2015 auch aufgrund der Aktienrückkaufs des Unternehmens bei 28,4 Millionen Euro und somit etwas unter dem Wert des Vorjahres mit 29,3 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt zum Eden des Geschäftsjahres 2014/15 bei 23 Prozent.

Anleihe-Refinanzierung

Im Rahmen der Refinanzierung der im Mai 2016 fälligen Unternehmensanleihe (WKN: A1KQYG) und weiterer geplanter Investitionen hatte die Edel AG im Oktober 2014 eine zweite Unternehmensanleihe (WKN: A1X3GV) mit einer Laufzeit bis März 2019 emittiert. Die Anleihe wurde mit einem Volumen von 16,7 Millionen Euro durch prospektfreie Privatplatzierungen bei institutionellen Investoren begeben.

Die im Mai 2016 fällige erste Edel-Unternehmensanleihe sei im Nominalwert von 3,1 Millionen Euro zurückgeführt worden, womit sich deren ausstehendes Volumen auf 11,5 Millionen Euro reduziert habe und somit eine Ablösung der Anleihe im kommenden Jahr vollständig gewährleistet sein werde, berichtet die Emittentin.

Beide Edel-Unternehmensanleihen sind mit einem jährlichen Zinskupon in Höhe von 7,00 Prozent ausgestattet. Die Anleihe 2011/2016 notiert aktuell bei 100,55 Prozent und der Kurswert des Minibonds 2014/2019 liegt bei 103,7 Prozent (Stand: 01. Dezember 2015).

Ausblick für kommendes Jahr

Für das kommende Geschäftsjahr 2015/2016 erwartet das Edel-Management einen Umsatz von 170 Millionen Euro und ein Konzernergebnis von 3,4 Millionen Euro.

Neben dem weiteren Ausbau des Digitalgeschäfts der Kontor New Media GmbH liege der Fokus laut Edel auf umfangreichen Investitionen im Bereich Vinyl-Fertigungskapazitäten durch die optimal media GmbH.

Geschäftsbereiche

Die positive Umsatzentwicklung im vergangenen Geschäftsjahr sei vor allem auf den guten Geschäftsverlauf bei eben jener optimal media GmbH zurückzuführen, welche ein starkes Vinyl-Fertigungsgeschäft und ein sich weiter gut entwickelndes Druckgeschäft betreibe, so Edel.

Zudem zähle die 100-prozentige Konzerntochter Kontor New Media GmbH mit einem Umsatzwachstum von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu den wachstumsstärksten Geschäftsbereichen des Konzerns.

Hinweis: Anfang Oktober 2015 hat die Edel AG 75 Prozent der Geschäftsanteile an der Pandastorm Pictures GmbH (DVD Vermarktung, Kinoverleih, Lizenzhandel für TV) übernommen.

Dividenden-Ausschüttung

Die Edel AG plant aus dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2014/2015 wieder die Zahlung einer Dividende an die Aktionäre. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die ordentliche Hauptversammlung im Mai 2016 sollen 0,10 Euro pro Aktie ausgeschüttet werden.

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Anleihen Finder Redaktion. Timm Henecker.

Foto: Martin Fisch / flickr

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