PNE AG schließt Geschäftsjahr 2019 im oberen Bereich der Guidance ab – Positiver Ausblick trotz Corona

Dienstag, 31. März 2020


Die PNE AG hat das Jahr 2019 operativ erfolgreich abgeschlossen. So konnte im Konzern ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von rund 31,6 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von rund 19,0 Mio. Euro erzielt werden. Damit wurde die Guidance für das EBITDA in Höhe von 25 bis 30 Mio. Euro und die Guidance für das EBIT in Höhe von 15 bis 20 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2019 im oberen Bereich erreicht.

INFO: Das Ergebnis pro Aktie belief sich auf 0,01 Euro. Die Eigenkapitalquote liegt per 31. Dezember 2019 bei 38,8 Prozent. Per Ende 2019 weist der Konzern eine Liquidität durch Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 111,9 Mio. Euro aus. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn der PNE AG eine Dividende in Höhe von 0,04 Euro für das Geschäftsjahr 2019 je dividendenberechtigter Stückaktie auszuschütten.

PNE-Anleihe 2018/23

ANLEIHE CHECK: Die Unternehmensanleihe 2018/23 der PNE AG (ISIN DE000A2LQ3M9) hat ein ausplatziertes Gesamtvolumen in Höhe von 50 Millionen Euro. Der jährliche Zinskupon der PNE-Anleihe liegt bei 4,00 % p.a. Die Anleihe notiert derzeit bei 95% (Stand: 31.03.2020). Vor „Corona“ lag der Kurs des PNE-Bonds stets über pari.

Projekte mit 450 Megawatt

Mit 450,8 Megawatt (MW) an verkauften, in Betrieb genommenen oder in Bau befindlichen Projekten wurde das Vorjahresniveau (235,7 MW) deutlich übertroffen. Bei einem angenommenen mittleren Investitionsvolumen von rund 1,4 bis 1,8 Mio. Euro pro installiertem MW Nennleistung hat PNE in 2019 damit Investitionen von rund 631 bis 811 Mio. Euro (im Vorjahr: 330 bis 424 Mio. Euro) initiiert.

Die PNE-Gruppe hat 2019 im Konzern profitabel gearbeitet, obwohl auch in den Bau eigener Windenergieanlagen investiert wurde. Mit der Fertigstellung von Windparks und des Erwerbs eines Projektes hat sich die Nennleistung der im Eigenbetrieb befindlichen Windparks von 76,9 MW auf 130,1 MW erhöht.

„2019 war für die PNE-Gruppe ein gutes Jahr, das wir mit einem sehr guten Ergebnis abschließen konnten. Operativ waren wir auf verschiedenen Märkten, wie unter anderem in Schweden und Polen, erfolgreich. Strategisch haben wir uns entsprechend des Konzepts „Scale up“ konsequent weiterentwickelt“, so Vorstandsvorsitzender Markus Lesser.

Projektpipeline

Insgesamt bearbeiteten die Unternehmen der PNE-Gruppe Ende 2019 Windparkprojekte an Land mit 5.235 MW (im Vorjahr: 4.883 MW) zu errichtender Nennleistung, die sich in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses befinden. Diese „Projektpipeline“ ist die Basis für die weitere Entwicklung von PNE. Bei Photovoltaikprojekten (PV) kann per Ende 2019 erstmals eine Pipeline von PV-Projekten in Deutschland, Rumänien und den USA von insgesamt 123 MWp ausgewiesen werden.

Ausblick 2020 – Folgen der Corona-Krise

PNE sieht sich nach eigenen Angaben für die weitere Entwicklung gut aufgestellt. Dabei sollen in den kommenden Jahren die Investitionen in das eigene Portfolio verstärkt werden. Das Ziel ist bis Ende 2023 bis zu 500 MW in den Eigenbetrieb zu überführen. Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet PNE mit einem positiven EBITDA in Höhe von 15 bis 20 Mio. Euro und mit einem EBIT in Höhe von 5 bis 10 Mio. Euro.

Die Ausbreitung der Corona-Pandemie wird aber auch Folgen für die PNE-Gruppe und den Energie-Markt haben. PNE begegnet dieser Gefahr nach eigenen Angaben durch eine Vielzahl von Maßnahmen, um Mitarbeiter zu schützen, aber auch Umsetzungen von Projekten und Lieferungen abzusichern.

„Wir gehen derzeit davon aus, dass es aufgrund der aktuellen Entwicklung um die Ausbreitung des COVID-19-Viruses im operativen Geschäft zu Verschiebungen von Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2020 nach 2021 und von 2021 nach 2022 kommen kann. Dies ist in der Guidance bereits berücksichtigt. Zum aktuellen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass es mittel- bis langfristig jedoch zu keiner wesentlichen Auswirkung auf unser Geschäft kommen sollte. Die gute Liquiditätsposition lässt der Gesellschaft genügend Spielraum, um auch längerfristigen Einschränkungen gut begegnen zu können“, so Markus Lesser.

Anleihen Finder Redaktion.

Foto: pixabay.com

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Unternehmensanleihe der PNE AG 2013/2018

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