MS Deutschland: Traumschiff an US-Unternehmen verkauft – Verkaufspreis nicht bekannt – Anzahlung in einstelliger Millionenhöhe geleistet – Übergabe des Schiffes für Ende Mai 2015 vorgesehen

Dienstag, 24. März 2015


Die MS Deutschland ist verkauft. Der Erwerber sei laut Angaben der Insolvenzverwaltung der MS „Deutschland“ Beteiligungsgesellschaft ein US-Unternehmen mit „einschlägiger Erfahrung im internationalen Kreuzfahrtgeschäft“.

Der Käufer des Traumschiffes habe bereits eine Anzahlung in einstelliger Millionenhöhe an den Insolvenzverwalter der MS „Deutschland“ Beteiligungsgesellschaft geleistet.

Stillschweigen über Verkaufspreis

Der Rest des Kaufpreises werde mit Übergabe des Kreuzfahrtschiffes Ende Mai 2015 fällig. Der vereinbarte Verkaufspreis sei laut Insolvenzverwaltung mit dem Gläubigerausschuss der Beteiligungsgesellschaft abgestimmt und von diesem Gremium befürwortet worden. Über den Verkaufspreis, der entscheidend für die Insolvenzquote der Anleger ist, wurde zunächst Stillschweigen vereinbart.

„Anspruchsvoller Verkaufsprozess“

„Damit geht ein anspruchsvoller Verkaufsprozess dem Ende entgegen“, sagte Insolvenzverwalter Reinhold Schmid-Sperber. „Wir rechnen mit einem Abschluss der Transaktion bis Ende Mai 2015.“

Der US-Käufer plane nach eigenen Angaben, das Schiff weiter unter dem Namen MS Deutschland als Kreuzfahrtschiff einzusetzen und einen Großteil der bisherigen Schiffsbesatzung zu übernehmen.

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Anleihen Finder Redaktion. Timm Henecker.

Foto: Jean Pierre Hintze / flickr jphintze

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