Deutsche Rohstoff „operativ stark“ in 2018: Konzernergebnis steigt auf 17,9 Mio. Euro

Montag, 11. März 2019


Vorläufige Finanzkennzahlen aus Mannheim – der Deutsche Rohstoff Konzern hat im Geschäftsjahr 2018 sein Konzernergebnis auf 17,9 Millionen Euro (Vorjahr: 7,7 Mio. Euro) steigern können. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) steigt von 5,3 Millionen Euro im Vorjahr auf 32,9 Millionen Euro.

Der Umsatz des Rohstoff-Konzerns liegt in 2018 bei 109,1 Millionen Euro (Vorjahr: 53,7 Mio. Euro) und das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) bei 96,6 Millionen Euro (Vorjahr: 36,6 Mio. Euro). Der erwirtschaftete Umsatz liegt somit am oberen Ende der Prognose vom November, die auf 100 bis 110 Millionen Euro geschätzt wurde. Das EBITDA, das der Vorstand im November mit rund 90 Millionen Euro beziffert hatte, wird sogar übertroffen.

INFO: Die Deutsche Rohstoff mit Sitz in Mannheim identifiziert, entwickelt und veräußert Rohstoffvorkommen in Nordamerika, Australien und Europa. Der Schwerpunkt liegt in der Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten in den USA.

„Investitionen zahlen sich aus“

„2018 war ein operativ starkes Jahr für den Deutsche Rohstoff Konzern. Die Investitionen in Höhe von 145 Mio. USD in den Jahren 2017 und 2018 haben sich ausgezahlt. Die zeitgleiche Produktionsaufnahme zahlreicher Bohrungen mit hoher Anfangsproduktion zum Jahresbeginn 2018 brachte entsprechend hohe Umsätze und Erträge. Wesentliche Treiber des Ergebnisses waren die sehr gute Produktion bei Elster und der Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände bei Salt Creek. Im laufenden Jahr wollen wir die Grundlagen für ein erneutes Wachstum in den Folgejahren legen“, so Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff AG.

Eigenkapitalquote steigt auf 34%

Die liquiden Mittel (Bankguthaben und Wertpapiere des Umlaufvermögens) des Konzerns betragen am 31.12.2018 rund 60 Millionen Euro (Vorjahr: 30 Mio. Euro). Das Eigenkapital steigt auf 77,4 Millionen Euro (Vorjahr: 56,7 Mio. Euro) und die Eigenkapitalquote verbessert sich von 27% auf 34%. Zudem gehen die Verbindlichkeiten des Konzerns leicht von 121,9 Millionen Euro auf 116,2 Millionen Euro zurück.

Hinweis: Alle Zahlen für 2018 sind vorläufig und ungeprüft. Den geprüften Konzernabschluss und den Geschäftsbericht wird die Deutsche Rohstoff AG voraussichtlich am 6. Mai 2019 veröffentlichen.

Deutsche Rohstoff-Anleihe 2016/21 bei 103,5%

ANLEIHEN CHECK: Im Juli 2016 wurde die 5,625%-Anleihe der Deutsche Rohstoff AG mit Laufzeit bis zum 20.07.2021 im Volumen von 40,6 Millionen Euro platziert und 2016 um weitere rund 10 Millionen Euro sowie 2017 um weitere 15,5 Millionen Euro aufgestockt, so dass das ausstehende Volumen derzeit 67 Millionen Euro beträgt. Die Anleihe notiert aktuell bei 103,5% (Stand: 11.03.2019).

Anleihebedingungen: Vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten der Anleihe durch die Emittentin sind in den Anleihebedingungen seit dem 20.07.2018 zu 103%, ab dem 20.07.2019 zu 102% und ab dem 20.07.2020 zu 101% des Nennbetrags vorgesehen. Die Deutsche Rohstoff verpflichtet sich in den Anleihebedingungen u.a. zur Einhaltung einer Mindesteigenkapitalquote sowie zu einer Vermögensbindung beim Wert der Öl- und Gasreserven und der liquiden Mittel. Bei Verletzung der Mindesteigenkapitalquote und/oder der Vermögensbindung erhöht sich die Verzinsung im ersten Jahr der Pflichtverletzung um 0,5% p.a., so dass die Anleihegläubiger für das erhöhte Risiko kompensiert werden.

Anleihen Finder Redaktion.

Foto: pixabay.com

Anleihen Finder Datenbank

Anleihe 2016/21 der Deutsche Rohstoff AG (WKN A2AA05)

Anleihe 2013/18 der Deutsche Rohstoff AG (WKN A1R07G) (getilgt)

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