ALNO AG: Zuwachs von Marktanteilen – Ergebnis-Steigerung im zweiten Halbjahr 2014 erwartet – Kurs der Unternehmensanleihe fällt jedoch auf 60 Prozent

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Die
ALNO AG meldet erstmals seit Jahren einen Zuwachs von Marktanteilen. Auf Basis der vorläufigen Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Jahres betrage der Umsatz der ALNO AG rund 400 Millionen Euro und damit 36 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das teilte der Küchenhersteller mit. Der aktuelle Auftragsbestand des Konzerns liege bei insgesamt 113 Millionen Euro, dabei entfielen 75 Millionen Euro auf die von ALNO im März 2014 übernommene AFP Küchen AG.

Umsatz steigt durch Übernahme der AFP Küchen AG

Der Umsatz habe laut ALNO im dritten Quartal 2014 inklusive der Akquisition der AFP Küchen AG 133 Millionen Euro betragen und sei somit 37 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, so ALNO. Ohne die AFP verzeichnete ALNO nach eigenen Angaben ein Umsatzplus von 3,4 Prozent.

„Wie angekündigt machen wir weiter Fortschritte im Vertrieb. Das sieht man im Umsatzwachstum. Was uns besonders freut ist die Tatsache, dass wir nicht nur Marktanteile im Ausland gewinnen, sondern erstmals seit vielen Jahren auch wieder in Deutschland“, so Max Müller, CEO der ALNO AG.

Aufgrund der aktuellen Geschäftsentwicklung inklusive des hohen Auftragsbestandes gehe der ALNO-Vorstand von einem „signifikant verbesserten zweiten Halbjahr 2014 im operativen Geschäft“ aus.

Kurs der Unternehmensanleihe bei 60 Prozent

Ob die aktuellen Meldungen den Kursabsturz der ALNO-Unternehmensanleihe in den letzten drei Tagen stoppen können, bleibt abzuwarten. Der Kurs der ALNO-Anleihe büßte in dieser Woche knapp zehn Prozentpunkte ein und liegt aktuell bei 60,00 Prozent (Stand: 09.10.2014, 16 Uhr). Ursächlich für den Kursrutsch scheint die Geschäftsentwicklung jedenfalls nicht zu sein, wie auch BondBoard-User PeterPan schreibt, der gleichzeitig einen anderen Erklärungsansatz hat:

„Neun Monatszahlen sind inzwischen veröffentlicht – für den Absturz der Anleihe in den letzten beiden Tagen sind sie wohl nicht verantwortlich. Dieser ist wohl eher mit der generellen Skepsis gegenüber ALNO und Mittelstandsanleihen allgemein zu begründen“, so User PeterPan im BondBoard.

Ganz so falsch dürfte der BondBoard-User angesichts der jüngsten Ereignisse im Minibonds-Sektor damit sicherlich nicht liegen.

„Alles kommt auf den Prüfstand“

Seit 2012 werde die ALNO Gruppe in drei Phasen neu aufgestellt. Nach der Umsetzung des Kapital- und Finanzierungskonzeptes in 2012/13 und der Stabilisierung der Kundenbeziehungen habe das Unternehmen durch „organisches Wachstum“ sowie durch die Übernahme der AFP eine Größe erreicht, die jetzt eine strukturelle Neuaufstellung der ALNO Gruppe ermögliche, so ALNO.

Dazu müssten in allen Bereichen Prozesse, Strukturen, Produkte und Produktionen optimiert werden. „Alles kommt auf den Prüfstand“, sagte CEO Max Müller.

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Anleihen Finder Redaktion. Timm Henecker.

Foto: ALNO AG

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