ALNO Konzern startet mit Verlusten ins Jahr 2015 – EBIT von minus 10,2 Millionen Euro – Unternehmensanleihe notiert bei 89 Prozent

Freitag, 15. Mai 2015


Der ALNO Konzern hat im ersten Quartal 2015 ein EBITDA (vor Restrukturierungsaufwendungen) von minus 5,5 Millionen Euro sowie ein EBIT von minus 10,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Das teilte der Küchenhersteller heute mit.

Im ersten Quartal das Vorjahres hatte der Konzern durch Sondereffekte infolge der Übernahme der AFP Küchen AG noch ein EBITDA von 37,8 Millionen Euro sowie ein EBIT von 32,4 Millionen Euro erzielt.

Der Umsatz sei in den ersten drei Monaten 2015 um knapp einen Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 122,5 auf 123,7 Millionen Euro gestiegen.

Alleinige Betrachtung der ALNO AG

Ohne die AFP Küchen AG und ohne die Sondereffekte aus der Übernahme, habe ALNO im ersten Quartal 2015 ein positives EBITDA von 0,1 Millionen Euro erzielt, was nach Angaben von ALNO „deutlich über der Unternehmensplanung“ liege. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag das operative Ergebnis noch bei minus 2,2 Millionen Euro.

Der Umsatz habe im ersten Quartal 2015 leicht um 1,5 Prozent auf 98,3 Millionen Euro zugelegt und auch der Rohertrag habe sich um 3,4 Prozent auf 42,6 Millionen Euro bei alleiniger Betrachtung der ALNO AG verbessert. In den kommenden Monaten seien die Aussichten für eine weitere Ergebnisverbesserung positiv, so der Küchenhersteller.

AFP Küchen

Die AFP Küchen AG, die nicht von den Restrukturierungsmaßnahmen bei der ALNO AG betroffen ist, musste im ersten Quartal 2015 einen Verlust beim operativen Ergebnis (EBITDA) von minus 5,6 Millionen Euro hinnehmen. Im Vorjahreszeitraum lag dieser noch bei minus 3,7 Millionen Euro.

Aufgrund eine hohen Auftragsbestandes sei der Ausblick für das zweite Halbjahr jedoch positiv, berichtet die Unternehmensgruppe.

ALNO-Anleihe

Die ALNO AG hatte im Februar dieses Jahres ein Restrukturierungsprogramm beschlossen, das unter anderem die Flexibilisierung der Produktion, die Zentralisierung von Verwaltungseinheiten sowie die Optimierung des Marken- und Produktportfolios beinhaltet.

Der Restrukturierungsbeschluss wurde von den Anleihegläubigern begrüßt. Seit Februar hatte der Kurswert der ALNO-Anleihe kontinuierlich von 70 auf fast 90 Prozent zugelegt. Aktuell notiert die ALNO-Unternehmensanleihe bei 89,00 Prozent (Stand: 15.05.2015)

Der ALNO-Minibond hat ein Gesamtvolumen von 45 Millionen Euro und ist mit einem Zinskupon von 8,50 Prozent ausgestattet. Die Laufzeit endet im Mai 2018. Derzeit ist die Anleihe von der Ratingagentur Scope mit der Note „B-“ bewertet.

Das Emittenten-Rating der ALNO AG liegt aufgrund des laut Scope „sehr schwachen Finanzrisikoprofils der ALNO AG“ lediglich bei „CCC“.

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Anleihen Finder Redaktion. Timm Henecker.

Foto: ALNO AG

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Unternehmensanleihe der ALNO AG 2013/2018

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