Standard & Poor’s bewertet Kelag-Anleihe mit der Ratingnote „A“
Die Ratingexperten von Standard & Poor`s bewerten die 150-Millionen-Anleihe der österreichischen Kelag – Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft mit der Ratingnote „A“. Das aktuelle Rating-Ergebnis hat das österreichische Energie-Unternehmen heute der Anleihen Finder Redaktion mitgeteilt.
Unterdessen wurde die Kelag-Anleihe zum Handel an der Wiener Börse zugelassen. Die Unternehmensanleihe mit einer 3,25 Prozent-Verzinsung notiert im geregelten Markt an der Wiener Börse. Das ist der zweite Corporate Bond der Kelag, der zurzeit an der Wiener Börse gelistet ist.
Zuvor wurde das Gesamtvolumen der Kelag-Anleihe platziert. Innerhalb von zwei Stunden war die Emission mehr als zweifach überzeichnet, meldet die Presseabteilung von Kelag. Demnach kamen 74 Prozent der Orders aus Österreich und 23 Prozent aus Deutschland. Die übrigen drei Prozent wurden von schweizerischen Investoren und ein Prozent aus Italien abgegeben.
Das Verhältnis zwischen institutionellen und privaten Investoren war ausgeglichen. So vielen insgesamt 53 Prozent auf institutionelle Investoren. Davon gingen 25 Prozent an Versicherungen. Fonds übernahmen 18 Prozent, Banken 10 Prozent.
Privatanleger (Retail) und Private Banking hatten zusammen einen Anteil von 47 Prozent am Gesamtvolumen der Kelag-Anleihe. Laut der Kelag-Pressemitteilung wurde der Großteil des Privatanleger-Anteils in Kärnten verkauft.
Die Kelag möchte die Anleihe-Millionen unter anderem für die Zurückzahlung ihrer fünfjährigen Anleihe, die im Jahr 2014 ausläuft, investieren. Die Anleihen Finder Redaktion berichtete.
Anleihen Finder Redaktion
Foto: Kelag – Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
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