Laurèl GmbH veräußert Markenrechte für den chinesischen Markt

Montag, 7. September 2015

Pressemitteilung der Laurèl GmbH:

– Die Transaktion ist ein wichtiger Baustein für die Restrukturierung des Unternehmens

– 2. Anleihegläubigerversammlung soll bis Ende November 2015 stattfinden

Die Laurèl GmbH veräußert die Nutzungsrechte für die Marke „Laurèl“ für die Volksrepublik China an eine Gesellschaft in Hongkong. Der Vertragsabschluss erfolgte am 7. September 2015. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen. Die Zahlung des Kaufpreises ist für Mitte November 2015 vorgesehen. Der Verkaufspreis, über dessen genaue Höhe Vertraulichkeit vereinbart wurde, beläuft sich auf einen höheren einstelligen Millionen-Euro-Betrag.

Die Mittel aus dem Verkauf der chinesischen Markenrechte eröffnen der Laurèl GmbH in der aktuellen Unternehmensrestrukturierung den benötigten finanziellen Spielraum für die nächsten geplanten Schritte und zur Erfüllung ihrer finanziellen Verpflichtungen. Weiterhin fortgesetzt wird die im Juli 2015 eingeleitete Suche nach einem strategischen Investor, mit dessen Unterstützung die Wachstumspläne mit Fokus auf Europa und USA schneller umgesetzt werden können.

Ein unverändert wichtiger Baustein in der Sanierung bleibt die Restrukturierung der Unternehmensanleihe 2012/2017. Zwar ist geplant, die am 16. November 2015 fällige Zinszahlung voll zu erbringen, wenn die Veräußerung der Markenrechte für China wie geplant durchgeführt wird. Die Laurèl GmbH will den Anleiheinvestoren aber die Möglichkeit geben, einen Gemeinsamen Vertreter zu wählen und diesen zu bevollmächtigen, den laufenden Prozess und die anstehenden nächsten Schritte im Sinne der Anleihegläubiger aktiv zu begleiten. Deshalb soll die geplante 2. Anleihegläubigerversammlung bis Ende November 2015 stattfinden und damit zeitlich unmittelbar nach Vollzug der vorgenannten Transaktion.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Laurèl GmbH entschieden, die eigenen Beschlussvorschläge für die 1. Gläubigerversammlung zur Verlängerung der Laufzeit und Reduzierung der Verzinsung zurückzunehmen und in der 2. Gläubigerversammlung nicht mehr zur Abstimmung zu stellen. Die vorgesehene Wahl eines Gemeinsamen Vertreters der Anleihegläubiger soll allerdings weiterhin stattfinden. Zudem soll der Ergänzungsantrag des Kandidaten für den Gemeinsamen Vertreter, Rechtsanwalt Christian H. Gloeckner, zur Abstimmung gestellt werden, um den laufenden Prozess entsprechend zu begleiten und die für die Restrukturierung erforderlichen Maßnahmen im Hinblick auf Laufzeit, Verzinsung und Besicherung zu regeln.

Laurèl kann sich künftig ganz auf die europäischen Kernmärkte, die Neuaufstellung in Russland, das maßgeblich für die Krise von Laurèl verantwortlich ist, sowie die USA konzentrieren. Gleichzeitig wird das Potenzial im chinesischen Markt, der allein aufgrund seiner Größe einen sehr langen Atem erfordert, abgegeben. Die Transaktion ermöglicht Laurèl, parallel zu der Investorensuche und der Restrukturierung der Anleihe auch die operativen Belange weiter voran zu treiben.

Laurèl GmbH

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