Der Ziegelhersteller veröffentlicht positive Geschäftszahlen, bleibt aber bei den weiteren Geschäftsaussichten vorsichtig.

Dienstag, 21. Februar 2012

Der Maschinen- und Anlagenbauer legt glänzende Zahlen vor.

Besitzer der Dürr-Anleihe (WKN A1EWGX, ISIN DE000A1EWGX1) wird es freuen, dass chinesische Autobauer so viele Lackierstraßen in Auftrag gegeben haben wie noch nie in der Geschichte des Unternehmens. „Der Absatz in China war in allen Bereichen sehr gut – von der Lackiertechnik über die Umwelttechnik bis hin zu Auswuchtanlagen. Auffällig ist, dass der Trend – vor allem in der Lackiertechnik – immer mehr zu neuester Technik und Vollautomatisierung der Prozesse geht. Damit wird das Ziel verbunden, Autos in weltmarktfähiger Qualität zu produzieren“, erklärte Dürr-Manager Mathias Christen im Gespräch mit der Anleihen Finder-Redaktion.
In Zahlen: Laut Informationen des Unternehmens stieg der Auftragseingang um 64% auf die historische Höchstmarke von 2.684,9 Millionen Euro. Gründe: Dürr konnte mehr Maschinen- und Anlagen nach China, in andere Emerging Markets und auch in die USA verkaufen.  „Nach China sind vor allem Mexiko und Brasilien zu nennen, gefolgt von Indien. Neben den Emerging Markets rücken aber auch die USA wieder stärker in den Fokus. Dort nehmen sowohl die Produktionszahlen als auch die Investitionen der Hersteller spürbar zu“, sagte Christen. „Wir sehen in den USA vor allem eine Zunahme bei Modernisierungsinvestitionen, mit denen die Produktionseffizienz bestehender Automobilwerke erhöht wird.“

EBIT-Schallmauer durchbrochen
Auch für die anderen, neuen Unternehmenskennziffern von Dürr können gute Noten vergeben werden. So stieg der Umsatz um 52% auf 1.922 Millionen Euro. Laut Dürr wurde zum ersten Mal mit 106,5 Millionen Euro die EBIT-Schallmauer von 100 Millionen Euro durchbrochen.
Gut für Aktionäre und Mitarbeiter: Die Dürr-Manager planen, die Dividende von 0,30 Euro im Vorjahr auf 1,20 Euro je Aktie anzuheben und die deutschen Tarifmitarbeiter sollen 1.500 Euro Erfolgsbeteiligung erhalten.

Anleger schätzen die Dürr-Anleihe, weil das Kerngeschäft von Dürr langfristig planbar ist. „Dürr ist auf Standort- und Kapazitätserweiterung ausgerichtet. Das Unternehmen profitiert von der Globalisierung allgemein und von den Expansionen der Auto-Produzenten nach China“, sagte Jan Dannenberg, Partner und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens von Berylls Strategy Advisors aus München im Gespräch mit der Anleihen Finder-Redaktion.

Anleihen Finder Redaktion

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