St. Pauli-Anleihe nach nur zwei Tagen wieder vergriffen

Donnerstag, 5. Januar 2012

Die Anleihe des Zweitligisten FC St. Pauli ist nach ihrer 2-Millionen-Euro-Erhöhung auf nun acht Millionen Euro erneut komplett gezeichnet worden.

„Allen Anlegern müssen wir ein riesiges Dankeschön aussprechen. Das ist  ein sensationelles Ergebnis mit dem selbst die größten Optimisten nicht  rechnen konnten. Das zeigt, dass wir bei den Fans, Mitgliedern und  Sympathisanten mit unserer Anleihe auf breite Zustimmung gestoßen sind  und großes Vertrauen genießen. Das freut uns natürlich sehr ,  insbesondere auch die unverändert breite Streuung bei den angelegten  Beträgen“, zog Vize-Präsident Tjark H. Woydt ein überaus positives  Fazit.

Seit Montag hatten Anleger wieder die Möglichkeit die Anleihe zu  zeichnen. Nachdem die FC St. Pauli-Anleihe bereits vier Wochen nach  ihrer Emission am 10. November 2011 über das Volumen von sechs Millionen  Euro komplett gezeichnet worden war, hatte sich der Verein für eine  Erhöhung um weitere zwei Millionen Euro entschieden. „Die riesige  Nachfrage, die wir bereits beim Ursprungsvolumen erfahren haben, zeigte,  dass die Entscheidung, eine Anleihe auszugeben, absolut richtig war.  Wir haben ein tolles Resultat erzielt und sind nun für die großen  Projekte, die vor uns liegen, bestens aufgestellt“, erklärte Michael  Meeske, der kaufmännische Geschäftsführer des FC St. Pauli.
Die aus der Anleihe eingenommenen Gelder werden für drei große  Infrastrukturprojekte verwendet. So fließen sie in den Neubau der  Gegengerade sowie der Nordtribüne des Millerntor-Stadions sowie in den  Aus- und Umbau des Trainingsgeländes an der Kollaustraße.

FC St. Pauli

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