SNP AG: Umsatz steigt um fast 40 Prozent – Anleihe-Kurs bei 105,10 Prozent

Freitag, 28. Oktober 2016


ANLEIHE CHECK: Die im März 2015 emittierte Unternehmensanleihe der SNP AG (WKN A14J6N) ist mit einem Zinskupon von 6,25% p.a. (Zinstermin jährlich am 9. März) ausgestattet und hat eine Laufzeit bis zum 09.03.2020. Im Rahmen der Anleiheemission wurden insgesamt 10 Millionen Euro platziert. Aktuell notiert der Bond bei 105,10 Prozent (Stand 28.10.2016).

Pressemitteilung der SNP Schneider-Neureither & Partner AG:

SNP AG weiter auf Wachstumskurs

– Umsatz in den ersten neun Geschäftsmonaten 2016 auf 57,5 Mio. EUR (+39,1%) gesteigert

– Deutliche Umsatzsteigerung in der Region Amerika

– Auftragseingang (72,3 Mio. EUR) und Auftragsbestand (36,2 Mio. EUR) deutlich über Vorjahresniveau

– EBITDA-Marge: 10,9%, EBIT-Marge: 9,0%

– Ergebnis je Aktie: 0,77 EUR (Vorjahr: 0,63 EUR)

– Eigenkapitalquote steigt auf 62,5%

Die SNP AG ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 weiter kräftig gewachsen: Der Konzernumsatz stieg um 39,1% auf 57,5 Mio. EUR. Das Ergebnis (EBIT) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von 3,8 Mio. EUR um 36,7% auf 5,2 Mio. EUR. Der Konzernüberschuss erreichte 3,2 Mio. EUR nach 2,3 Mio. EUR im Vorjahr. Das Ergebnis pro Aktie stieg von 0,63 EUR auf 0,77 EUR.

„SNP befindet sich auf einem kräftigen und zugleich nachhaltigen Wachstumskurs. Bei der Umsetzung unserer auf Wachstum und Steigerung der Marktrelevanz ausgerichteten Strategie kommen wir mit großen Schritten voran. Kaum ein größeres Transformationsvorhaben wie ein Merge oder ein Split findet heute statt, ohne dass SNP in irgendeiner Form involviert ist. Mit unserer überzeugenden Leistung bei der Aufteilung von Hewlett Packard haben wir uns für weitere größere Mandate positioniert. Bei der derzeitigen Fusion zweier Global Player in der Chemieindustrie spielen wir eine Schlüsselrolle. Unsere Strategie greift: Wir sind der Spezialist für komplexe IT-Aufgaben im Zuge wichtiger Transformationsprojekte der weltweiten Kunden. Die Fähigkeit, schnell auf Veränderungen im Wettbewerbsumfeld reagieren zu können, ist heute eine Schlüsselkompetenz in der weltweiten Wirtschaft. Die Kunden erkennen zunehmend, dass dabei die Transformation der IT entscheidend ist. Das wird unserer Strategie weiteren Rückenwind geben“, sagt Dr. Andreas Schneider-Neureither, Vorstandsvorsitzender der SNP AG.

Die Neunmonatsentwicklung im Detail:

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 erzielte die SNP AG einen Konzernumsatz in Höhe von 57,5 Mio. EUR. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht dies einem deutlichen Anstieg um 16,2 Mio. EUR bzw. 39,1% (i. Vj. 41,4 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse im dritten Quartal 2016 betrugen 19,6 Mio. EUR (i. Vj. 14,5 Mio. EUR) und lagen damit um 35,3% über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresquartals.

Ausschlaggebend waren die unverändert sehr gute Auftragslage sowie die ganzjährig sehr gute Auslastung bei deutlich gestiegenem Auftragsbestand. Regional betrachtet sind insbesondere die Umsätze in der Region Nordamerika im dritten Quartal deutlich gestiegen. Auf dem nordamerikanischen Markt wurden im dritten Quartal 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 4,9 Mio. EUR erzielt; gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 2,9 Mio. EUR bzw. rund 140%.

Die im Berichtszeitraum erstmalig vollständig konsolidierte Hartung Consult und Astrums Consulting steuerte nach Ablauf der ersten neun Geschäftsmonate rund 17% zum Umsatzwachstum bei. Somit beläuft sich der akquisitionsbereinigte organische Umsatzanstieg gegenüber den ersten neun Geschäftsmonaten 2015 auf rund 22%. Im dritten Quartal 2016 betrug der organische Umsatzanstieg rund 18%; der Anteil am Umsatzanstieg der erstmals konsolidierten Gesellschaften lag bei rund 17%.

Segmentseitig steuerte der Bereich Professional Services, der insbesondere die Beratungsleistungen beinhaltet, in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 48,0 Mio. EUR (i. Vj. 34,6 Mio. EUR) zu den Umsatzerlösen bei. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg um 38,8%. Akquisitionsbereinigt verbleibt ein Wachstum von rund 19%.

Auf den Bereich Software, der die Lizenz- und Wartungserlöse umfasst, entfielen nach Ablauf der ersten neun Geschäftsmonate Umsätze in Höhe von 9,5 Mio. EUR (i. Vj. 6,8 Mio. EUR). Innerhalb des Segments sind die Lizenzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 52,4% angestiegen; dies ist im Wesentlichen auf den Verkauf einer Konzernlizenz der Software SNP Transformation Backbone im Zuge eines Großauftrages in der US-amerikanischen Chemiebranche zurückzuführen. Die Wartungserlöse liegen mit 1,6 Mio. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres.

Die sehr gute Umsatzentwicklung im den ersten neun Geschäftsmonaten schlug sich auch ergebnisseitig nieder: Trotz weiter gestiegener Kosten in das weitere Wachstum konnte SNP auch hier die positive Entwicklung der Ertragslage weiter fortsetzen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf 6,3 Mio. EUR (i. Vj. 4,7 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 5,2 Mio. EUR gegenüber 3,8 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht Gewinnmargen in Höhe von 10,9% (EBITDA) bzw. 9,0% (EBIT). Unterm Strich verblieb ein Periodenüberschuss in Höhe von 3,2 Mio. EUR nach 2,3 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einer Nettomarge von 5,6% (i. Vj. 5,7%). Das Ergebnis pro Aktie belief sich auf 0,77 EUR (i. Vj. 0,63 EUR); das Ergebnis je Aktie bezieht sich auf die gewichtete durchschnittliche Aktienzahl. Bei Ansatz sämtlicher ausgegebener Stammaktien (4.954.904 dividendenberechtigte Aktien) ergäbe sich rechnerisch ein Ergebnis je Aktie von 0,64 EUR auf Neunmonatsbasis.

Die Finanzlage der Gesellschaft zeigt sich unverändert positiv: Der Finanzmittelbestand beläuft sich zum 30. September 2016 auf 36,0 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2015: 13,8 Mio. EUR). Der Zahlungsmittelzufluss in Höhe von 22,2 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus einem positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 27,3 Mio. EUR (i. Vj. 12,4 Mio. EUR), der wiederum auf den Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung 2016 in Höhe von 30,1 Mio. EUR zurückzuführen ist.

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 vor allem bedingt durch die Mehrheitsübernahmen an der Hartung Consult und der Astrums Consulting sowie einer Kapitalerhöhung um 34,3 Mio. EUR auf 79,5 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 62,5% (31. Dezember 2015: 35,4%).

Ausblick:

Der Auftragsbestand lag zum 30. September 2016 mit 36,2 Mio. EUR rund 81% über dem Vergleichswert des Vorjahres von 20,0 Mio. EUR. Zum selben Stichtag lag der Auftragseingang mit 72,3 Mio. EUR um rund 56% über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand unverändert mit einem Konzernumsatz zwischen 72 und 78 Mio. EUR und einer operativen Ergebnis-Marge zwischen 8 und 10 %.

Der heute veröffentlichte Q3-Bericht 2016 ist auf der SNP-Internetseite abrufbar unter:
http://www.snp-ag.com/de/investor-relations/finanzpublikationen/finanzberichte/2016/

SNP Schneider-Neureither & Partner AG

Foto: DeclanTM / flickr

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