SAG Motion GmbH: FERI EuroRating bewertet geplante SAG-Unternehmensanleihe mit „BB“ – „Plausible Unternehmensstrategie, aber Abhängigkeit von wenigen Großkunden“
Die FERI EuroRating Services AG hat die geplante Unternehmensanleihe der SAG Motion GmbH mit „BB“ bewertet.
Die unbesicherte Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ein geplantes Emissionsvolumen von 30 Millionen Euro. Der österreichische Nutzfahrzeug-Zulieferer plant, die Anleihe noch in diesem Jahr zu begeben.
Ratingbegründung von FERI
Die SAG Motion GmbH entwickelt und produziert Leichtbaukomponenten für die Fahrzeug-und Luftfahrtindustrie. Nach Angaben der Ratingagentur FERI seien die Konjunkturzyklen des Nutzfahrzeugmarktes eher kritisch zu bewerten.
Positiv bewerte FERI die langjährige Partnerschaft von SAG Motion mit allen führenden europäischen Nutzfahrzeug-Herstellern und die systematisch an Kundenprojekten ausgerichtete Entwicklungs-und Investitionsplanung. Die stärkere Fokussierung auf Leichtbaukomponenten sei zudem eine plausible Unternehmensstrategie, so die Ratinganalysten.
Größte Herausforderungen für SAG
Als größte Herausforderungen für SAG nennt FERI die „starke Umsatz-und Ertragskonzentration auf wenige Großkunden, einen permanenten Preis-und Effizienzdruck sowie die adäquate Anpassung der Managementkapazitäten an den wachsenden Umfang der Unternehmenssteuerung“.
Aufteilung der Emissionserlöse
Mindestens neun Millionen Euro vom Erlös der Anleihe sollen laut SAG in die Produktentwicklung fließen. Weitere sechs Millionen Euro seien jeweils für die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten und für Produktionserweiterungen in Österreich und Schweden vorgesehen.
Darüber hinaus sollen fünf bis sechs Millionen Euro für den Erwerb von Minderheitsanteilen an zwei mexikanischen Tochtergesellschaften und den Ausbau der Kapazitäten in Mexiko und Brasilien verwendet werden, während die verbleibenden Erlöse aus der Anleihe der Deckung der Emissionskosten und sonstigen Unternehmenszwecken dienen, teilte die SAG Motion GmbH mit.
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Anleihen Finder Redaktion. Timm Henecker.
Foto: Maik Meid / flickr
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