PCC SE übertrifft Erwartungen im ersten Quartal 2021

Donnerstag, 20. Mai 2021


Pressemitteilung der PCC SE:

PCC steigert Umsatz und Ergebnisse im ersten Quartal 2021 deutlich und übertrifft Erwartungen

EBITDA des PCC-Konzerns mit 35,9 Millionen Euro fast verdreifacht im Vergleich zum Vorjahresquartal

Die Duisburger Beteiligungsholding PCC SE ist mit deutlichen Ergebnis- und Umsatzsteigerungen im ersten Quartal ausgesprochen erfolgreich in das Geschäftsjahr 2021 gestartet. Der Konzernumsatz stieg aufgrund der weiter anziehenden Nachfrage im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4% auf 209 Millionen Euro und lag damit deutlich über der Prognose. Ergebnisseitig übertraf der PCC-Konzern im ersten Quartal 2021 sowohl die entsprechenden Vorjahreswerte als auch die Erwartungen erheblich. Einige Beteiligungen beziehungsweise Geschäftsbereiche erzielten das jeweils beste Ergebnis ihrer Geschichte.

Der Rohertrag der PCC-Gruppe stieg im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahr um 40% auf 75,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verdreifachte sich nahezu auf 35,9 Millionen Euro. Auf operativer Ebene (EBIT) erzielte die PCC-Gruppe ein positives Quartalsergebnis von 19,2 Millionen Euro gegenüber -4,4 Millionen Euro im Vorjahr. Auf Vorsteuerebene (EBT) erreichte sie ein Ergebnis von 12,1 Millionen Euro, eine Steigerung um 30,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal.

„Die erfreuliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal 2021 geht vor allem auf die kontinuierlich wachsende Nachfrage und den damit verbundenen Anstieg der Rohstoffpreise zurück“ erklärt Ulrike Warnecke, Geschäftsführende Direktorin der PCC SE. „Dieser Aufwärtstrend wurde durch temporäre Produktionsunterbrechungen bei einigen Wettbewerbern noch zusätzlich begünstigt.“

Die Chemiesparte, Hauptumsatzträger der PCC-Gruppe, steigerte den Quartalsumsatz weit über den Prognosen um 11% auf 177,6 Millionen Euro. Obwohl die Rohstoffpreise auch auf der Einkaufsseite anzogen, übertraf die Chemiesparte die Ergebnisziele ebenfalls deutlich. Die größte Beteiligung der PCC, die PCC Rokita SA, profitierte insbesondere vom Nachfrageboom nach Polyether-Polyolen aus der Möbel- und Matratzenindustrie sowie von Produktionsunterbrechungen bei Wettbewerbern, so dass die Polyole-Produktion weiter an der Kapazitätsgrenze arbeitete. Der Umsatz des Polyole-Segments stieg im ersten Quartal um 43% auf 54,7 Millionen Euro und das Segment-EBITDA erhöhte sich mit 18,8 Millionen Euro auf das mehr als Siebenfache im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Logistiksparte knüpfte im ersten Quartal mit einem Umsatz von 25,1 Millionen Euro ebenfalls an das Rekordniveau des Vorquartals an. Auch die Ergebnisse lagen, angetrieben vom intermodalen Transportgeschäft, deutlich über Vorjahr.

Wiederaufnahme der Siliziummetall-Produktion in Island
Die isländische Beteiligung PCC BakkiSilicon hf. nahm Ende April die Siliziummetall-Produktion durch das Anfahren des ersten Ofens wieder auf. Das Wiederanfahren des zweiten Ofens ist für Anfang Juni vorgesehen. Inzwischen wurden erste Siliziummetall-Verkäufe getätigt und die Preise zeigen weiter steigende Tendenz. Die Produktion war im Juli 2020 wegen eines genehmigungsrechtlich erforderlichen Dachumbaus am Filterhaus der Anlage durch den Anlagenbauer vorübergehend ausgesetzt worden.

Tilgung endfälliger Anleihe
Die PCC SE tilgte am 1. April 2021 die im Juli 2017 emittierte 4,00%-Anleihe ISIN DE000A2E4Z04 endfällig. Das Rückzahlungsvolumen betrug 19,9 Millionen Euro.

Die genannten Konzernkennzahlen sind ungeprüft. Dieser Quartalsbericht ist online unter https://www.pcc-finanzinformationen.eu verfügbar.

PCC SE

Foto: PCC SE

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