PCC SE mit hoher Auslastung der Chemieproduktion in der Corona-Krise

Freitag, 27. März 2020


Pressemitteilung der PCC SE:

PCC aktuell mit hoher Auslastung der Chemieproduktion – Starke Nachfrage nach Rohstoffen für Reinigungs- und Desinfektionsmittel

Die Duisburger Beteiligungsgesellschaft PCC SE verzeichnet aktuell im Zuge der Coronavirus-Pandemie eine hohe Produktionsauslastung in den Unternehmen ihrer Chemiesparte, der größten Sparte in der PCC-Gruppe. „Bei Rohstoffen für die Herstellung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln läuft die Produktion an den Chemiestandorten der PCC in Polen aufgrund der hohen Nachfrage durch die Coronavirus-Pandemie sogar an der Kapazitätsgrenze“, erklärt Ulrike Warnecke, Geschäftsführende Direktorin der PCC SE. Das Konsumgüter-Segment hat die Produktion von antibakteriellen Seifen und desinfizierenden Handreinigern deutlich ausgeweitet und auf Drei-Schicht-Betrieb erhöht.

Der polnische Konsumgüterhersteller PCC Consumer Products Kosmet Sp. z o.o. (PCC CP Kosmet) startete infolge des gestiegenen Bedarfs angesichts der Covid-19-Ausbreitung die Herstellung zweier neu-zertifizierter Desinfektionsmittel, „Hysepta AntiVirus“ und „Hysepta AntiVirus+“. Die PCC CP Kosmet bedient vor allem Kunden in Polen. Eine Erholung verzeichnet die PCC aktuell im Segment Logistik bei Containertransporten aus China. Mehrere Containerschiffe aus China werden im April an den polnischen Häfen in Danzig und Gdynia erwartet. Die Auftragslage der polnischen Konzerngesellschaft PCC Intermodal S.A. sollte sich daher im April wieder deutlich verbessern, nachdem in den vergangenen Wochen viele Lieferungen von dort storniert worden waren.

Geschäftsentwicklung im vierten Quartal und im Geschäftsjahr 2019

Im Geschäftsjahr 2019 hielt die PCC den Konzernumsatz trotz niedriger Rohstoffpreise etwa auf Vorjahresniveau, er ging marginal um 1,5 Prozent auf 767,8 Millionen Euro zurück, insbesondere aufgrund der verspäteten Inbetriebnahme der neuen Siliziummetall-Produktionsanlage in Island. „Dabei wurden unsere Ergebniserwartungen dank der guten Performance der meisten unserer Beteiligungen teils übertroffen“, erklärt Ulrike Warnecke. Das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im vierten Quartal bei 21,1 Millionen Euro und im Gesamtjahr bei 94,5 Millionen Euro. Damit wurde das Vorjahresniveau von 105,3 Millionen Euro, bereinigt um einen positiven Sondereffekt in Höhe von rund 9,6 Millionen Euro aus 2018, nahezu erreicht. Ergebnisseitig wurde das vierte Quartal insbesondere durch Anlaufverluste bei der neuen Siliziummetall-Anlage beeinflusst. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) sank infolgedessen im vierten Quartal auf -1,9 Millionen Euro. Im Gesamtjahr lag das EBT mit 20,2 Millionen Euro dennoch deutlich über den Erwartungen.

Bei den hier veröffentlichten Angaben handelt es sich um vorläufige Konzernabschlusszahlen. Die finalen, testierten Finanzdaten werden nach Billigung des Konzernabschlusses im Laufe des zweiten Quartals 2020 auf unseren Internetseiten https://www.pcc.eu und https://www.pcc-finanzinformationen.eu veröffentlicht.

Geschäftsentwicklung 2019 in den Konzernsparten

Die Chemiesparte mit den Segmenten Polyole, Tenside, Chlor, Spezialchemie und Konsumgüter erwirtschaftete im vierten Quartal 2019 einen Umsatz von 151,5 Millionen Euro und im gesamten Geschäftsjahr insgesamt 646,2 Millionen Euro (Vorjahr: 668,7 Millionen Euro). Wesentliche Ursache für den Rückgang war das im Vergleich zu 2018 erheblich niedrigere durchschnittliche Preisniveau für chemische Rohstoffe. Dennoch leisteten mit Ausnahme des Konsumgüter-Segments alle Segmente dieser Sparte erneut einen positiven Ergebnisbeitrag. Ausgesprochen positiv verlief dabei insbesondere die Ergebnisentwicklung im Segment Tenside, das von rückläufigen Rohstoffeinkaufspreisen und vom steigenden Anteil höherwertiger Produkte im Portfolio profitierte.

In der Logistiksparte übertraf der Bereich Intermodaler Containertransport der PCC Intermodal S.A. die Vorjahreswerte und unsere Erwartungen deutlich. Der Spartenumsatz stieg 2019 im Jahresvergleich um 9,5 Prozent auf 97,1 Millionen Euro.

In der Sparte Holding/Projekte führt die PCC SE unter anderem eine neue, hochmoderne und klimafreundliche Siliziummetall-Anlage in Island. Die stromintensive Siliziummetall-Produktion wird dort zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie, vor allem Geothermie, versorgt. Die 2018 gestartete Inbetriebnahme konnte allerdings erst Ende Oktober 2019 mit der Aufnahme des Regelbetriebs abgeschlossen werden. Seitdem läuft die Produktion weitgehend stabil.

Weitere Details zur Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2019 sind dem PCC-Konzern-Quartalsbericht 4/2019 zu entnehmen, der unter https://www.pcc.eu/wp-content/uploads/2020/03/PCC-Konzern-Quartalsbericht-4-2019.pdf abgerufen werden kann.

PCC SE

Foto: PCC SE

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