PCC mit hoher Auslastung trotz Corona – Umsatz in Q1 über Vorjahr

Freitag, 22. Mai 2020


Pressemitteilung der PCC SE:

PCC weiterhin mit insgesamt hoher Auslastung der Chemieproduktion trotz Covid-19-Einschränkungen

  • Konzernumsatz im ersten Quartal 2020 mit 200,6 Millionen Euro leicht über Vorjahr

Die Duisburger Beteiligungsgesellschaft PCC SE erreichte im ersten Quartal 2020 insgesamt eine hohe Produktionsauslastung in den Unternehmen ihrer Chemiesparte, dem Hauptumsatz- und Hauptergebnisträger der PCC-Gruppe. „Auch trotz der sich gegen Ende des ersten Quartals auswirkenden weltweiten Einschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie blieb die Auslastung der Produktionskapazitäten in der PCC-Gruppe insgesamt auf hohem Niveau“, erklärt Ulrike Warnecke, Geschäftsführende Direktorin der PCC SE. „Dieser Trend hielt auch über den Quartalswechsel hinaus an.“ Eine starke Nachfrage herrscht in der Ausnahmesituation durch die Covid-19-Ausbreitung nach Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, die wir im Segment Konsumgüter vor allem für den polnischen Markt produzieren, sowie nach chemischen Rohstoffen zu deren Herstellung aus unseren Segmenten Tenside und Chlor.

Im ersten Quartal 2020 erzielte die PCC-Gruppe einen konsolidierten Umsatz in Höhe von 200,6 Millionen Euro. Der Vorjahresumsatz von 193,6 Millionen Euro wurde damit leicht, um 3,6 Prozent übertroffen. Dabei lagen die Umsätze der Chemiesparte unter anderem aufgrund rückläufiger Verkaufspreise für das Chlor-Nebenprodukt Ätznatron allerdings unter unseren Erwartungen. Dies wirkte sich auch ergebnisseitig aus. Die Rohertragsquote ging im Vergleich zu den Vorquartalen zurück, wozu auch Anlaufverluste unserer neuen Produktionsanlage für Siliziummetall in Island beitrugen. Das Konzernergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb mit 12,1 Millionen Euro dennoch deutlich positiv. Erfreulicherweise leisteten alle fünf Segmente der Chemiesparte sowie die Logistiksparte hierzu positive Beiträge. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) belief sich im ersten Quartal auf -18,3 Millionen Euro. Ein erheblicher Teil des Verlusts resultierte – neben den genannten Anlaufverlusten in Island – aus negativen Wechselkurseffekten infolge der starken Abschwächung des polnischen Złotys und des russischen Rubels gegenüber dem Euro.

Tilgung jüngst endfälliger Anleihen

Die PCC SE tilgte die zwei Anleihen, die jüngst endfällig waren: zum 1. April 2020 (ISIN: DE000A14KJ35) und zum 1. Mai 2020 (ISIN: DE000A2NBFU2). Die Rückzahlungsvolumina betrugen 18,2 Millionen Euro beziehungsweise 5,0 Millionen Euro.

Der aktuelle Quartalsbericht 1/2020 steht mit weiterführenden Informationen unter https://www.pcc.eu/wp-content/uploads/2020/05/PCC-Konzern-Quartalsbericht-1-2020.pdf zum Download bereit. PCC-News zur aktuellen Geschäftsentwicklung finden Sie unter https://www.pcc.eu/news/.

PCC SE

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