One Square Advisory Services GmbH: Windreich GmbH i.I.: Information des gemeinsamen Vertreters

Freitag, 3. Juli 2015

Pressemitteilung der One Square Advisory Services GmbH:

* Anschuldigungen gegen rechtlichen Berater und Geschäftsführer der Windreich Gruppe werden untersucht; Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen
sind aufgenommen

* Turbinenliefervertrag für Merkur Offshore (vormals MEG I) unterzeichnet

* Milestone „2.te Freigabe“ zum 30.06.2015 bei BNetzA und BSH erfüllt

* Baubeginn in 2016 geplant

Die One Square Advisory Services GmbH erhielt in den letzten Tagen vermehrt Anfragen bzgl. der Pressemitteilung vom 19.06.2015 sowie zur aktuellen Berichterstattung über die Windreich Insolvenz in den Medien.

Wie der Presse – insbesondere den Artikeln in WirtschaftsWoche, Handelsblatt und Sonntagszeitung – zu entnehmen war, wurden seitens Herrn Balz und seiner juristischen Berater schwerwiegende Vorwürfe gegen den früheren rechtlichen Berater und den Geschäftsführer der Windreich Gruppe erhoben. Der Gläubigerausschuss hat die betroffenen Personen um eine ausführliche Stellungnahme gebeten. Beide Parteien weisen die Anschuldigungen von sich. Der betroffene Geschäftsführer der Windreich Gruppe hat darüber hinaus durch das zuständige Landgericht bereits eine einstweilige Verfügung dahingehend veranlasst, dass die Beschuldigungen unter Strafbewährung zu unterlassen sind.

Die One Square Advisory Services GmbH unterstützt vorbehaltlos die Ermittlungen sowie die lückenlose Aufarbeitung. An darüber hinausgehenden öffentlichen Kommentaren zu dem laufenden Verfahren oder Spekulationen zu diesen Vorgängen wird sich die One Square Advisory Services GmbH nicht beteiligen.

Darüber hinaus haben die Gläubigerausschüsse der Windreich GmbH und der FC Windenergy GmbH die One Square Advisors GmbH mit der Interessenvertretung der Gläubigerausschüsse bei der weiteren Projektentwicklung sowie der Maximierung des Verwertungserlöses von Merkur Offshore (ehemals MEG I) beauftragt. Der gemeinsame Vertreter ist somit direkt in alle Entscheidungsprozesse eingebunden und damit in der Lage, die Interessen der Anleihegläubiger bestmöglich zu vertreten. Die Maximierung des Verwertungserlöses von Merkur Offshore macht den wesentlichen Anteil der Insolvenzquote für die Anleihegläubiger aus und ist somit ein vitales Interesse der Anleihegläubiger. Wie bereits berichtet wurden dafür die Projektrechte an dem Windpark MEG I in die Merkur Offshore GmbH eingebracht. Die Merkur Offshore GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit DEME zur gemeinsamen weiteren Entwicklung des Windparks sowie zur Sicherstellung der Projektrealisierung. Dabei ist sichergestellt, dass der originäre Projektwert weiterhin alleine den Gläubigern der Windreich Gruppe zusteht.

Die ausgezeichnete Zusammenarbeit zeigt bereits erste Erfolge. So wurde in den vergangenen Tagen mit Alstom ein Turbinenliefervertrag abgeschlossen. Im Rahmen dieses Vertrags wird Alstom 66 Haliade 150-6MW offshore Windturbinen liefern und installieren. Zusätzlich konnte die Merkur Offshore GmbH einen Liefervertrag mit GeoSea über die Lieferung von 66 Fundamentstrukturen, der Seekabel sowie des Umspannwerkes schließen. Unter anderem konnten damit alle zum 30. Juni anstehenden Bedingungen zum Erhalt der Genehmigung und der Netzanbindungszusage seitens der Regulierungsbehörden BSH und BNetzA fristgerecht erfüllt werden. Der Baubeginn ist in 2016 vorgesehen.

Die Realisierung des Windparks Merkur benötigt eine Finanzierung in Höhe von ca. EUR 1,6 Milliarden. Mit DEME und Alstom sind nunmehr zwei kompetente und finanzstarke Partner an Bord, die sich auch an der benötigten Eigenkapitalfinanzierung beteiligen.

One Square Advisory Services GmbH

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