Noratis AG erwirtschaftet Konzernüberschuss von 2,8 Mio. Euro in 2020

Mittwoch, 28. April 2021


Pressemitteilung der Noratis AG:

Noratis AG baut 2020 Immobilienbestand deutlich aus und schließt Geschäftsjahr plangemäß ab – Dividendenvorschlag 0,50 Euro je Aktie

EBIT: 8,2 Mio. Euro; EBT: 4,2 Mio. Euro nach IFRS

– Portfolio auf 3.632 Einheiten zum Jahresende 2020 ausgebaut

– 2021 deutlich höheres EBIT und EBT bei weiterem Ausbau des Portfolios geplant

Die Noratis AG (ISIN: DE000A2E4MK4, WKN: A2E4MK, „Noratis“) hat das Geschäftsjahr 2020 plangemäß abgeschlossen. Der Immobilienbestand konnte deutlich um rd. 50 % auf 3.632 Einheiten inklusive der angekauften, aber bilanziell noch nicht erfassten Objekte ausgebaut werden. Zum Jahresende 2019 lag der Bestand bei 2.407 Einheiten. Die Mieteinnahmen sind 2020 analog zum deutlich ausgeweiteten Immobilienbestand auf 16,7 Mio. Euro nach 12,9 Mio. Euro im Vorjahr gestiegen.

Für den Ausbau des Portfolios hat Noratis im vergangenen Jahr bewusst auf größere Immobilienverkäufe verzichtet. Dementsprechend lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, EBIT, in dem erstmals nach IFRS aufgestellten Jahresabschluss wie erwartet mit 8,2 Mio. Euro unter dem vergleichbaren IFRS-Vorjahreswert von 15,8 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern, EBT, betrug 4,2 Mio. Euro nach 11,5 Mio. Euro im Vorjahr. Der Konzernüberschuss lag bei 2,8 Mio. Euro nach 8,3 Mio. Euro im Jahr 2019.

Da Noratis als Bestandsentwickler die Immobilien im Umlaufvermögen hält, sind in den Zahlen keine Neubewertungsgewinne enthalten. Zukünftig können aber einzelne Objekte in ein Bestandsportfolio im Anlagevermögen überführt werden. Das bilanzielle Eigenkapital ist per Ende 2020 auf 74,2 Mio. Euro gestiegen. Bei stillen Reserven im Immobilienbestand von rd. 49 Mio. Euro belief sich der Net Asset Value (NAV) auf Basis von Marktwerten auf 22,80 Euro je Aktie.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der für den 16. Juni 2021 geplanten ordentlichen Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorschlagen. Diese setzt sich zusammen aus der Ausschüttung von rd. der Hälfte des Nachsteuerergebnisses gemäß der Dividendenpolitik von Noratis, sowie der im vergangenen Jahr einbehaltenen Ausschüttungsreserve.

Noratis ist mit der Geschäftsentwicklung 2020 sehr zufrieden. Angekauft wurden deutschlandweit 1.311 Einheiten, verkauft wurden nur im Rahmen von Privatisierungen und kleineren Paketverkäufen wie geplant 86 Einheiten. Durch diesen bewussten Verzicht auf Veräußerungen 2020 hat die Noratis AG die Basis für zusätzliche Ergebnisse in den kommenden Jahren gelegt. Mit der im vergangenen Jahr eingestiegenen Merz Real Estate hat die Noratis AG zudem einen Ankeraktionär an der Seite, der das geplante weitere Wachstum auch finanziell begleitet.

Für 2021 geht Noratis von einer Fortsetzung der guten Geschäftsentwicklung aus. Neben einem weiteren Ausbau des Immobilienbestandes ist eine deutliche Ausweitung der Verkaufserlöse geplant. Entsprechend erwartet Noratis für 2021 ein deutlich höheres EBIT und EBT als im Vorjahr.

André Speth, CFO der Noratis AG: „Wir haben 2020 unsere Planungen vollumfänglich erreicht und das Unternehmen auch strategisch weiterentwickelt. Mit dem signifikanten Ausbau unseres Portfolios sind wir unserem Ziel einen deutlichen Schritt nähergekommen, bereits aus den laufenden Mieteinnahmen heraus profitabel zu sein. Dadurch können wir auch den Verkaufszeitpunkt der optimierten Objekte noch besser steuern und somit zusätzliche Rendite für unsere Aktionäre erwirtschaften. Mit der erfolgten Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS hat sich die Noratis AG zudem weiteren Anlegerkreisen geöffnet.“

Der Geschäftsbericht 2020 soll am 10. Mai 2021 auf der Website www.noratis.de im Investor Relations-Bereich veröffentlicht werden.

Noratis AG

Foto: Noratis AG

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