Neuemission: DO & CO plant Unternehmensanleihe – Zeichnungsfrist ab 27. Februar 2014 – Jährlicher Zinskupon zwischen 3,25 und 3,50 Prozent

Montag, 24. Februar 2014

 

Die österreichische DO & CO Aktiengesellschaft, ein international tätiges Cateringunternehmen, plant eine Unternehmensanleihe mit folgenden Eckdaten zu begeben: voraussichtliches Maximalvolumen von 150 Millionen Euro, Stückelung von 500 Euro, Laufzeit von sieben Jahren, Zeichnungsfrist vom 27. Februar bis 3. März 2014 sowie Notierung im geregelten Freiverkehr der Wiener Börse.

Der fixe, jährliche Zinssatz soll morgen, am Dienstag, den 25.02.2014, festgesetzt werden. „Aus derzeitiger Sicht“ habe der Zinskupon „eine Höhe zwischen 3,25 und 3,50 Prozent p.a.“, berichtet die DO & CO AG per Meldung an die Presse.

Das endgültige Volumen und der Emissionskurs sollen in den nächsten drei Tagen vor Beginn der Zeichnungsfrist – also vor dem 27. Februar 2014 – über die Internetseite des Unternehmens bekannt gegeben werden. Der Emissionskurs soll eine Verkaufsprovision von bis zu 1,5 Prozent beinhalten.

Investitionsziele: Gourmetküchen, Henry Shops, Demel, DO & CO Akademie

Die Anleihe-Millionen sollen für die „Finanzierung von weiterem qualitativen Wachstum“ verwendet werden. Konkreter: Es soll in neue und bestehende Gourmetküchen in Europa und USA, in die Eröffnung von neuen Henry Shops, in weitere Airport-Gastronomie, in die  Errichtung eines Hotels mit Restaurant, in eine „Premium-Event-Location“ in Istanbul, in die Renovierung und Erweiterung des Demel in Wien und in die Neugestaltung der „DO & CO Akademie“ mit angeschlossener Gastronomie investiert werden.

Zudem sollen die Anleihe-Erlöse eine „strategische Liquiditätsreserve für die Finanzierung von Akquisitionen und für die Erweiterung des Geschäftes“ bilden sowie „die Finanz- und Kapitalstruktur stärken.“

Joint-Lead Manager sind die Erste Group Bank AG, Raiffeisen Bank International AG und die UniCredit Bank Austria AG.

Die DO & CO Gruppe erwirtschaftete nach eigenen Angaben in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2013/14  – 1.4.2012 bis 31.12.2013 – Umsatzerlöse von 482,8 Millionen Euro, was eine Steigerung um 9,2 Prozent bedeutet,  ein EBIT von 34,0 Millionen Euro – (1.-3. Quartal 2012/13: 31,2 Mio) und einen operativen Cash Flow von 31,9 Millionen Euro, der sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Die Konzernbilanz weist eine Eigenkapitalquote von mehr als 50 Prozent auf, berichtet die DO & CO AG.

Die Aktie der DO & CO AG notiert seit 1998 an der Wiener Börse. Seit 2010 ist DO & CO AG auch an der Börse in Istanbul gelistet. 49,05 Prozent der DO & CO Aktien befinden sich im Streubesitz. Die Attila Dogudan Privatstiftung hält einen Anteil von 40,95 Prozent an der DO & CO AG. Der Anteil der UniCredit Bank AG mit Sitz in München beträgt 10,00 Prozent.

Anleihen Finder Redaktion

Foto: DO & CO Aktiengesellschaft

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