MS Industrie-Tochter MS XTEC erwirbt Mehrheit an serbischer IDAS d.o.o.

Mittwoch, 30. September 2026 Lesezeit: 4 Minuten Adhoc-Mitteilungen, Allgemein

Adhoc-Mitteilung der MS Industrie AG:

MS XTEC erwirbt 51%-Mehrheitsbeteiligung an IDAS d.o.o., Mol/Serbien

Mit Kaufvertrag vom heutigen Tage erwirbt die MS XTEC GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der MS Industrie AG, eine Mehrheitsbeteiligung von 51 % an der IDAS d.o.o. mit Sitz in Mol/Serbien. Die verbleibenden 49 % werden weiterhin vom bisherigen Gesellschafter Jovan Pejić gehalten.

IDAS ist auf die Fertigung hochpräziser Metallkomponenten, Industriemodule und Baugruppen spezialisiert, die insbesondere in der pharmazeutischen Verpackungs- und Prozessindustrie eingesetzt werden. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund EUR 8,5 Mio. und beschäftigt aktuell rund 190 Mitarbeiter.

Mit Vollzug der Transaktion wird IDAS ab Anfang Oktober 2026 in den Konsolidierungskreis der MS Industrie Gruppe einbezogen.


Begleitende Mitteilung zum Thema:

MS Industrie AG: MS XTEC übernimmt Mehrheit an IDAS

Die MS XTEC GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der MS Industrie AG, übernimmt 51% der Anteile an der IDAS d.o.o. mit Sitz in Mol/Serbien. Der Kaufvertrag wurde gestern unterzeichnet (siehe ADHOC-Meldung vom 30.09.2026). 49% bleiben im Besitz des bisherigen Gesellschafters und Unternehmers Jovan Pejić. Ab Anfang Oktober 2026 wird IDAS in den Konsolidierungskreis der MS Industrie Gruppe einbezogen.

IDAS (https://www.idas-metal.com/) ist seit mehr als 55 Jahren in der Präzisionsfertigung tätig. Das Unternehmen produziert hochpräzise Metallkomponenten, Industriemodule und Baugruppen, vor allem für die pharmazeutische Verpackungs- und Prozessindustrie. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte IDAS einen Umsatz von rund EUR 8,5 Mio. und beschäftigt aktuell rund 190 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert.

Mit IDAS kommt ein dritter Fertigungsstandort zur MS XTEC. Gleichzeitig erweitert die Gruppe ihr Fertigungsspektrum und ihre Kundenbasis. MS XTEC ist bislang vor allem auf automatisierte Serienfertigung ausgerichtet. IDAS arbeitet dagegen stark in der kundenspezifischen Präzisionsfertigung und in kleineren Stückzahlen. Zugleich kommen mit der Pharma-, Verpackungs- und Prozessindustrie neue Kundenbranchen hinzu.

„Mit IDAS schließen wir eine Lücke in unserem bisherigen Fertigungsspektrum. Wir gewinnen nicht einfach zusätzliche Kapazität und neue Kunden in anderen Branchen, sondern auch Fähigkeiten in der Kleinserien- und kundenspezifischen Fertigung“, sagt Dr. Andreas Aufschnaiter, Vorstand der MS Industrie AG.

Armin Distel, Vorstand der MS Industrie AG führt weiter aus: „Unsere Stärke liegt heute vor allem in der automatisierten Serienfertigung. IDAS ergänzt genau den Bereich davor. Wir können Kunden damit künftig vom ersten Prototypen über die Kleinserie bis in die Großserie und ganz am Ende des Produktlebenszyklus auch im Ersatzteilbereich begleiten“.

Jovan Pejić bestätigt: „Wir freuen uns sehr über die strategische Partnerschaft mit MS XTEC und werden für die Vermarktung unserer Produkte und Dienstleistungen von Synergien, insbesondere im deutschsprachigen Raum und auch in den USA, profitieren können.“

MS Industrie AG

Hintergrund:

Die MS Industrie AG (WKN 585518; ISIN DE0005855183) mit Sitz in München ist die gelistete Muttergesellschaft einer fokussierten Technologiegruppe mit Kernkompetenz in der hochautomatisierten Metallbearbeitung und Montage („MS XTEC“: Systeme und Komponenten für schwere Verbrennungsmotoren sowie hybride und elektrische Antriebsformen) und einer – seit Anfang Juli 2024 minderheitlichen – Kapitalbeteiligung in der Ultraschalltechnik („MS Ultrasonic“: Sondermaschinen, Serienmaschinen sowie Ultraschallsysteme und -komponenten). Zu den wesentlichen Kundenbranchen der MS XTEC zählen die weltweite Nutzfahrzeug-Industrie gefolgt von der Baumaschinenindustrie und anderen Heavy-Duty-Anwendungen bis hin zur stationären Energieerzeugung. Die Gruppe erwirtschaftete im Jahr 2025 ein Umsatzvolumen von rund 145 Mio. Euro mit rund 400 Beschäftigten und zwei Produktionsstandorten in Trossingen / Baden-Württemberg sowie Charlotte / North Carolina (USA).

Foto: pixabay.com (Symbolbild)

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