KTG Energie AG: EEG-Novelle sichert Umsatz- und Ertragssockel

Mittwoch, 2. Juli 2014

Pressemitteilung der KTG Energie AG:

EEG-Novelle sichert Umsatz- und Ertragssockel

Nachhaltig über 75 Mio. EUR Umsatz p.a. durch Bestandsschutz garantiert
Neue Chancen durch Bioabfälle
Kapazitätsausbau auf 50 MW voll im Plan

Die KTG Energie AG (ISIN: DE000A0HNG53) begrüßt den in der EEG-Novelle erneut verbesserten Bestandsschutz für die Garantie der Höhe der Einspeisevergütung, der Laufzeit von 20 Jahren und den Einspeisevorrang aller bis zum 31. Juli 2014 in Betrieb genommenen Biogasanlagen. Der Ausbau der Biogasanlagen läuft planmäßig, so dass der Vorstand überzeugt ist, bis zum 31. Juli 2014 die Kapazität von derzeit 43 Megawatt auf 50 Megawatt zu erweitern – und damit das Ziel von 50 MW über ein Jahr früher als ursprünglich geplant zu erreichen. Für die Gesamtkapazität von 50 Megawatt gilt damit die gegenüber der geplanten EEG-Novelle vorteilhafte Einspeisevergütung für 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Damit wächst der garantierte Umsatzsockel auf über 75 Mio. Euro pro Jahr und der EBITDA-Sockel auf deutlich über 20 Mio. Euro.

Wachstums-Chancen durch Akquisition, Optimierung und Bioabfall-Nutzung

Gegenüber dem Entwurf hat sich eine entscheidende Verbesserung ergeben: Für alle Anlagen gilt nun die tatsächliche Höchstleistung einer Anlage als Ausbaugrenze. Die Garantie zur Förderung der Stromproduktion wird nun auf 95 Prozent der am 31. Juli 2014 bestehenden Anschlussleistung festgelegt. Bei einer durchschnittlichen Kapazitätsauslastung von über 92 Prozent, die KTG Energie derzeit erreicht, bleibt die gesamte produzierte Strommenge garantiert gefördert und es besteht zusätzliches Ausbaupotential. Vor allem aber werden damit die Akquisitionen und Optimierung von Anlagen, die bislang nur geringe Kapazitätsauslastungen erreichen, abgesichert, da mit der Novelle das zusätzliche Stromerzeugungspotenzial bis 95 Prozent der technischen Anschlussleistung nach EEG 2014 garantiert wird. „Akquisitionen und Optimierungen von Anlagen, die weit unter ihrer theoretischen Kapazität arbeiten, bleiben damit für uns eine zusätzliche Wachstums-Chance. Das Wichtigste aber – unsere Umsätze und Erträge aus den Bestandsanlagen sind für die Zukunft gesichert“, so Dr. Thomas Berger, CEO der KTG Energie AG. Darüber hinaus entstehen Chancen durch die in das EEG neu aufgenommene Nutzung von Bioabfällen. „In diesem Bereich sehen wir weitere Wachstums- und Ertrags-Chancen, da Bioabfälle als Substrat erheblich günstiger sind als die von uns eingesetzten Zweitfrüchte. Unsere Muttergesellschaft KTG Agrar kann uns mit Bioabfällen aus der Lebensmittelproduktion versorgen“, betont Berger. Für ihr künftiges Wachstum setzt KTG Energie auf vier Säulen: günstige Akquisitionsgelegenheiten, zusätzliches Optimierungspotential bestehender Anlagen sowie neue Chancen im Markt für mobilen Wärmetransport und im Bau von Biogasanlagen, die landwirtschaftliche Reststoffe und Bioabfälle nutzen.

Nach starkem ersten Halbjahr Prognose erhöht

Im ersten Halbjahr 2013/2014 (November bis April) hatte die KTG Energie AG nach vorläufigen Berechnungen den Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 38 % auf 29,82 Mio. Euro gesteigert. Gleichzeitig legte das EBITDA um 34 % auf 8,5 Mio. EUR zu. Das EBIT wuchs ebenfalls um 34 % auf 5,5 Mio. Euro. Bereinigt um den enthaltenen Handelsumsatz (1,2 Mio. EUR) verbesserte sich die EBITDA-Marge um 1,2 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent und die EBIT-Marge um knapp 1,0 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent. Auf Basis der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr hatte der Vorstand seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht und erwartet nun einen Umsatz von mindestens 65 Mio. Euro (bisher: bis zu 65 Mio. EUR), ein EBITDA von mindestens 18 Mio. EUR (bisher 16 bis 17 Mio. EUR) sowie ein EBIT von mindestens 11,5 Mio. EUR (bisher 9,0 bis 9,5 Mio. EUR).

KTG Energie AG

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