KFM-Vorstand Hans-Jürgen Friedrich als deutscher Repräsentant in EU-Beratungsgremium (u.a. für KMU-Finanzierung) aufgenommen

Dienstag, 27. Oktober 2020


Pressemitteilung des Bundesverbandes für mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW):

KFM-Vorstand Friedrich in EU-Beratungsgremium aufgenommen

Als einziger Repräsentant Deutschlands vertritt Hans-Jürgen Friedrich, Vorstand der KFM Deutsche Mittelstand AG, künftig in einem die Finanzmärkte prägenden Gremium der Europäischen Union die Belange der deutschen Kapitalmarktteilnehmer. Der Spezialist für Mittelstandsanleihen wurde auf Empfehlung des Wirtschaftssenates des Bundesverbandes für mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) und der Europäischen Konföderation der Verbände für kleine und mittlere Unternehmen in die Arbeitsgruppe der Europäischen Kommission „Technical Expert Stakeholder Group on SMEs (TESG)“ der Generaldirektion Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion (FISMA) aufgenommen.

Die FISMA ist eine Generaldirektion der Europäischen Kommission und verantwortet die Aufgabenbereiche Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion (KMU). Die TESG hat die Aufgabe, die FISMA mit Fachwissen und Praxiserfahrung zu unterstützen. Das beratende Gremium setzt sich aus elf europäischen Vertretern des öffentlichen und/oder privaten Sektors zusammen. Hans-Jürgen Friedrich, der auch Vizepräsident des Interessenverbandes kapitalmarktorientierter kleiner Unternehmen e.V. ist, wird seine Expertise im Mittelstand beratend in die politischen Entscheidungsprozesse einfließen lassen.

Hans-Jürgen Friedrich

„Ich freue mich, meine Expertise in die europäischen Beratungsprozesse einbringen zu können, das Funktionieren der KMU-Wachstumsmärkte bewerten zu dürfen und mit meinem Fachwissen Beiträge zu relevanten Bereichen des Zugangs von KMU zu den Kapitalmärkten bereitzustellen“,
sagt Friedrich zur Berufung.

Eines der zentralen Ziele der Kapitalmarktunion ist es, europäischen Unternehmen einen erweiterten Zugang zu kapitalmarktbasierten Finanzierungsquellen in jeder Phase ihrer Entwicklung zu verschaffen. Um dies zu ermöglichen, müsste ein günstigerer rechtlicher Rahmen geschaffen werden, der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zum europaweiten Kapitalmarkt erheblich erleichtert. Dazu will die FISMA beitragen.

„Die Finanzierung von Innovation und Wachstum im Mittelstand ist vor dem Hintergrund der Corona-Krise und der Basel-Gesetzgebung eine der wichtigsten Herausforderungen im Mittelstand“, ergänzt Josef Stumpf vom BVMW.

Der BVMW ist das größte und aktivste Unternehmernetzwerk Deutschlands. Insgesamt 300 Geschäftsstellen verknüpfen mittelständische Unternehmen mit mehr als 900.000 direkten Kontakten im Jahr. In allen unternehmerischen Bereichen werden Leistungen und Unterstützung, die auf die Mitglieder zugeschnitten sind, geboten: Arbeitskräftegewinnung, Digitalisierung, Innovation, Gesundheitsförderung, Recht, Steuern und natürlich Einkaufsvorteile. Der BVMW unterstützt Unternehmer durch wichtige Impulse, neue Kontakte und individuelle Beratung.

Bundesverband für mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW)

Titelfoto: pixabax

Portraitfoto: Hans-Jürgen Friedrich, KFM Deutsche Mittelstand AG

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