Hertha BSC: Fan-Anleihe wird von US-Investor nicht getilgt – KKR steigt beim Hauptstadt-Club mit insgesamt 61,2 Millionen Euro ein
Der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (KKR) engagiert sich mit insgesamt 61,2 Millionen Euro beim hoch verschuldeten Bundesligisten Hertha BSC. Das geht aus Informationen des Fußballvereins hervor. Durch die KKR-Millionen soll eine „umfangreiche Entschuldung möglich werden“, meinen die Hertha BSC-Verantwortlichen. Zudem will Hertha mit Hilfe der Investoren-Gelder Rechte zurückkaufen.
„Mit dem frischen Geld würden alle Verbindlichkeiten bis auf die Fan-Anleihe getilgt“, wird Hertha-Finanzgeschäftsführer Werner Schiller von Nachrichtenagenturen zitiert.
KKR erhalte laut Informationen von Hertha BSC im Gegenzug 9,7 Prozent der Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. KKR habe die Option, die Beteiligung zu jedem Zeitpunkt auf 33,3 Prozent zu erhöhen.
KKR verwalte laut Presseinfo Anlagen im Wert von über 90,2 Milliarden US-Dollar (Stand 30. September 2013). Ziel der KKR-Investments sei es, den Wert der Unternehmen, in die KKR investiert, zu steigern. Seit 1999 habe KKR über 4,4 Mrd. US-Dollar in 15 Unternehmen in Deutschland investiert. Dazu gehörten auch Kion und WMF.
Anleihen Finder Redaktion
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Fan-Anleihe Hertha BSC GmbH & Co. KGaA
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