Helma will Rekordwachstum fortsetzen

Freitag, 13. Januar 2012

Die Helma Eigenheimbau AG hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr den höchsten Auftragseingang in ihrer Unternehmensgeschichte verzeichnet. Helma zählte ein Volumen von 106,8 Millionen Euro, was ein Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

„Gründe für das gute Ergebnis sind die bundesweite Expansion, die sehr gute Marktstellung im Bereich energieeffizienter Bauweisen  sowie das deutliche Wachstum im Projektgeschäft bei den Tochtergesellschaften“, sagte Gerrit Janssen, Finanzvorstand bei Helma, im Gespräch mit der Anleihen Finder Redaktion.   Gerrit Janssen geht davon aus, dass sich das Wachstum in diesem Jahr fortsetzen werde. Prognosen der deutschen Bauindustrie gehen aber von einer Verlangsamung des Umsatzwachstums der Branche aus.

Indirekt profitierten die Hausbau-Spezialisten aus dem niedersächsischen Lehrte von der Finanzmarkt-Krise. „Die Nachfrage nach Wohneigentum ist auch aufgrund der Krise der Finanzmärkte spürbar angezogen, da die selbstgenutzte  Immobilie einen sehr guten Ruf als sichere Geldanlage und als Inflationsschutz genießt“, sagt Janssen und räumt gleichzeitig ein, dass das starke Wachstum der Branche von einem relativ niedrigen Ausgangsniveau stattgefunden habe.
Zum größten Kundenkreis des Eigenheim-Spezialisten zählen junge Familien. Kunden aus dem Ausland, die in unsicheren Zeiten nach Investitionsmöglichkeiten suchen, hätten laut Janssen keine große Rolle gespielt.

Die guten Zahlen aus dem Vertrieb werden die Investoren der Helma-Anleihe freuen. Helma hat im letzten Jahr eine fünfjährige Unternehmensanleihe (WKN: A1E8QQ, ISIN: DE000A1E8QQ4) mit einem jährlichen Zins von 6,50 Prozent emittiert. Das Laufzeitende der Anleihe ist am 30. November 2015.

Anleihen Finder Redaktion

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