Euler Hermes ändert Methodik für Emittenten-Ratings: „Mehr Transparenz“ – „Stärkere Unterscheidung nach Geschäfts- und Finanzrisiko“ – Keine Auswirkungen auf bestehende Ratings

Donnerstag, 29. Januar 2015


Die Euler Hermes Rating GmbH ersetzt die „Allgemeine Ratingmethodik“ aus dem März 2012 ab sofort durch die modifizierte „Emittentenrating-Methodik“. Das teilte die Ratingagentur auf ihrer Homepage mit.

Mit der Überarbeitung der alten Methodik sei laut Euler Hermes eine verbesserte Transparenz für die Vorgehensweise der Ratingagentur bei der Erstellung von Emittenten-Ratings geschaffen worden.

Veränderungen der Ratingkriterien, Gewichtungen oder Bewertungsmaßstäbe wurden dabei nicht vorgenommen, so dass durch die Anwendung der neuen Methodik keine Neuerungen von bestehenden Ratingnotationen erforderlich seien, so die Ratinganalysten von Euler Hermes.

Verbesserung der Transparenz

Die Verbesserung der Transparenz werde laut Euler Hermes kurz zusammengefasst durch folgende Änderungen erreicht:

Die Analysebereiche sollen zukünftig stärker nach Geschäfts- und Finanzrisiko unterschieden werden.

Die Gewichtung der beiden Risikoprofile erfolge nun über die EHR-Ratingmatrix, die ein neues Kernelement der Emittentenrating-Methodik darstelle.

Für das Rating relevante Einflüsse aus operationellen Risiken sowie externen Verbundeffekten sollen von nun an stärker berücksichtigt werden.

Request of Comments

Das Feedback der Marktteilnehmer auf den im Oktober und November 2014 veröffentlichten „Request for Comments“ habe die Relevanz und Akzeptanz der Änderungen bestätigt, so Euler Hermes.

Die komplette „Emittentenrating-Methodik“ kann hier eingesehen werden.

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