Energiekontor AG: HV beschließt Dividende von 1,00 Euro je Aktie und bestätigt Mittelfristziele

Mittwoch, 27. Mai 2026 Lesezeit: 4 Minuten Allgemein, Pressemitteilungen
Windräder auf Feld

Mitteilung der Energiekontor AG:

Ordentliche Hauptversammlung stimmt allen Tagesordnungspunkten mit breiter Mehrheit zu

Die heutige ordentliche Hauptversammlung der Energiekontor AG („Energiekontor“), einer der führenden deutschen Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks mit Sitz in Bremen, fand als Präsenzveranstaltung in Ritterhude bei Bremen statt. Mit großer Mehrheit folgten die Aktionärinnen und Aktionäre in allen abstimmungsrelevanten Tagesordnungspunkten den Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat. Rund 60 Prozent des eingetragenen Grundkapitals waren vertreten. Zudem informierte der Vorstand über die planmäßige operative Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr, aktuelle Herausforderungen in den Kernmärkten sowie die Bestätigung der bestehenden Jahres- und Mittelfristziele.

Alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit angenommen

Die Hauptversammlung entlastete die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats und stimmte unter anderem der Wahl des Abschluss- und Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026 zu. Darüber hinaus beschloss die Hauptversammlung über die Zahlung einer Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrats und billigte den von Vorstand und Aufsichtsrat vorgelegten Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2025.

Dividende von 1,00 Euro je Aktie beschlossen

Energiekontor hatte das Geschäftsjahr 2025 trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds erfolgreich abgeschlossen und die im Oktober 2025 angepasste Ergebnisprognose am oberen Rand erfüllt. Umsatz und Ergebnis konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Vorstand und Aufsichtsrat hatten der Hauptversammlung daher vorgeschlagen, rund 35 Prozent des Bilanzgewinns der Energiekontor AG für die Dividendenausschüttung zu verwenden. Die beschlossene Ausschüttung entspricht einer Dividende von 1,00 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie und damit einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr.

Operative Entwicklung im Geschäftsjahr 2026 verläuft planmäßig

Am 13. Mai 2026 veröffentlichte Energiekontor seine qualitative Zwischenberichterstattung zum ersten Quartal 2026. Im laufenden Geschäftsjahr setzte das Unternehmen die operative Entwicklung des Projektgeschäfts sowie des konzerneigenen Stromerzeugungsportfolios planmäßig fort.

Derzeit befinden sich insgesamt 22 Wind- und Solarparkprojekte mit einer Gesamterzeugungsleistung von rund 650 Megawatt im Bau, darunter neun Projekte mit mehr als 230 Megawatt für den Eigenbestand. Weitere Financial Closes sollen im Jahresverlauf folgen und den Ausbau sowie die technologische Verjüngung des Eigenparkportfolios vorantreiben. Gleichzeitig arbeitet Energiekontor an zusätzlichen Projektverkäufen sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Projektpipeline in den Kernmärkten. Damit stärkt das Unternehmen sowohl den Projektvertrieb als auch den weiteren Ausbau des Eigenbestands als zentrale Säulen des integrierten Geschäftsmodells.

Darüber hinaus konnte Energiekontor zuletzt wirtschaftlich attraktive Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs) für insgesamt 17 deutsche Post-EEG-Windparks mit einer Erzeugungsleistung von mehr als 100 Megawatt für die Jahre 2026 und 2027 abschließen. Parallel treibt das Unternehmen den Ausbau und die Modernisierung seines Wind- und Solarparkportfolios weiter voran – unter anderem durch den Bau neuer Parks, Repowering-Projekte sowie den verstärkten Einsatz intelligenter Technologien im Parkbetrieb.

Wachstumspfad und Mittelfriststrategie bestätigt

In seiner Rede nahm Peter Szabo, Vorstandsvorsitzender der Energiekontor AG, unter anderem Bezug auf die weiterhin anspruchsvollen regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Kernmärkten. Gleichzeitig betonte er die robuste operative Entwicklung des Unternehmens. Mit zunehmender Konkretisierung regulatorischer und infrastruktureller Rahmenbedingungen in den Kernmärkten erwartet Energiekontor im weiteren Jahresverlauf eine verbesserte Visibilität für die Umsetzung geplanter Projekte und Transaktionen.

Die Projektpipeline wurde im Geschäftsjahr 2025 erneut ausgebaut und umfasst inzwischen mehr als zwölf Gigawatt inklusive US-Projektrechten (Solar). Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil fortgeschrittener Projekte mit erteilter Baugenehmigung oder erreichtem Financial Close erneut deutlich.

Für das Geschäftsjahr 2026 bestätigt Energiekontor die Erwartung eines Konzern-EBT in einer Bandbreite von 40 bis 60 Mio. Euro. Darüber hinaus ist das Unternehmen weiterhin gut positioniert und sieht ausreichend Potenziale, um die mittelfristigen Ziele der Wachstumsstrategie 2023 bis 2028 zu erreichen.

Weitere Informationen auf der Website verfügbar

Die Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung der Energiekontor AG, die Abstimmungsergebnisse und die Angaben gemäß Tabelle 8 des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2018/1212 sowie weitere Informationen stehen auf der Website unter https://www.energiekontor.de/investor-relations/hauptversammlung.html zur Verfügung.

Energiekontor AG

Foto: Energiekontor , Flying-Digicam (Symbolbild)

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