Dürr bestätigt Gesamtjahresausblick mit guten Neunmonatszahlen

Mittwoch, 6. November 2013

Pressemitteilung der Dürr AG:

Geschäftszahlen Januar bis September 2013

Umsatz auf Vorjahresniveau
EBIT-Marge mit 7,7% weiter verbessert
Auftragseingang im Zielkorridor
Hoher Auftragsbestand sichert Auslastung bis weit in 2014

Dürr hat sein Ergebnis in den
ersten neun Monaten 2013 bei konstantem Umsatz (1.746,1 Mio. €) weiter
verbessert. Das EBIT stieg um 13% auf 134,1 Mio. €, während die EBIT-Marge
von 6,8% auf 7,7% zulegte. Im Gesamtjahr 2013 dürfte die EBIT-Marge das
obere Ende der Ziel-Bandbreite von 7,5 bis 8,0% erreichen. Der Auftragseingang
(1.797,5 Mio. €) lag in den ersten neun Monaten erwartungsgemäß 8%
unter dem hohen Vorjahreswert. Der Auftragsbestand von 2.253,8 Mio. €
sichert eine gute Auslastung für weite Teile des kommenden Jahres. Ralf W.
Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Dürr liegt klar auf Kurs. Wir sind
sehr zuversichtlich, mit dem Schlussspurt im vierten Quartal unsere Jahresziele
erreichen zu können. Die Projektanfragen der Automobilindustrie sind
weiterhin auf einem guten Niveau.“
Dürr verzeichnete im bisherigen Jahresverlauf eine anhaltend hohe Nachfrage aus
den Emerging Markets. Dort stiegen die Bestellungen um 5% auf 1 Mrd. €, was
56% des Konzernauftragseingangs entspricht. Allein in China nahmen die Bestellungen
um 9% auf 568 Mio. € zu. Der brasilianische Markt entwickelte sich ebenfalls
stark, während das Geschäft in Europa erwartungsgemäß zurückging.

Das Service-Geschäft wuchs in den ersten neun Monaten 2013 um 6%, sein Anteil
am Konzernumsatz erhöhte sich von 21% auf 22%. Das zum Service gehörende
Geschäft mit Anlagenmodernisierungen und Umbauten wuchs überdurchschnittlich.
Ralf W. Dieter: „Bei Umbauten und Modernisierungen erwarten wir ein nachhaltiges
Marktwachstum, da viele Automobil-Produktionsanlagen in die Jahre gekommen
sind. Zudem bietet Dürr eine Vielzahl innovativer Technologien, mit denen
sich Anlagenmodernisierungen zügig rechnen.“
In den vergangenen Monaten hat Dürr seine Kapazitäten erweitert und an das
gestiegene Marktvolumen angepasst. Neue Standorte und Produktionsflächen
gingen zum Beispiel in China, Mexiko, Deutschland und Polen in Betrieb. In Summe
stiegen die Investitionen in den ersten neun Monaten 2013 um 54% auf 34,1
Mio. €. Zudem übernahm Dürr im Juli das Umwelttechnik-Unternehmen Luft- und
Thermotechnik Bayreuth GmbH (LTB).
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöhte Dürr im Zuge seines Innovationskurses
um 12,6% auf 29,5 Mio. €. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten
legten dagegen um lediglich 4,5% zu. Das Finanzergebnis verbesserte sich deutlich
um 8,3 Mio. € auf -14,9 Mio. €; ausschlaggebend war vor allem der Wegfall
von Einmalbelastungen. In der Folge wuchs das Ergebnis nach Steuern überproportional
um 22,9% auf 87,6 Mio. €. Finanzvorstand Ralph Heuwing: „Wir rechnen
über 2013 hinaus mit weiteren Verbesserungen im Finanzergebnis.“
Der operative Cashflow erreichte 45,4 Mio. € und übertraf den Vergleichswert des
Vorjahres deutlich (-18,4 Mio. €). Der Nettofinanzstatus verbesserte sich im Vergleich
zum 30. September 2012 um 62,8 Mio. € auf 37,0 Mio. €. Das Eigenkapital
legte um 13% auf 464,7 Mio. € zu. Die Eigenkapitalquote stieg von 23,5% auf
23,9%. Einer stärkeren Zunahme stand die Ausweitung der Bilanzsumme um
10,9% entgegen.
Zum 30. September 2013 beschäftigte Dürr 8.128 Mitarbeiter und damit 617 Personen
mehr als vor Jahresfrist. In Deutschland wuchs die Belegschaft um 382 auf
3.711 Mitarbeiter, 142 Mitarbeiter kamen durch die Erstkonsolidierung von LTB
und weiterer Gesellschaften hinzu.

Ausblick
Im vierten Quartal 2013 erwartet Dürr wieder einen deutlichen Anstieg des Auftragseingangs
gegenüber dem dritten Quartal (504,0 Mio. €). Im Gesamtjahr dürften
die Bestellungen die angestrebte Bandbreite von 2,3 bis 2,5 Mrd. € sicher erreichen.
Auch das Umsatzziel von 2,4 bis 2,6 Mrd. € für 2013 ist aus heutiger Sicht
realistisch; für das Schlussquartal rechnet Dürr mit einer weiteren Umsatzbeschleunigung
gegenüber dem Vorjahr. Die EBIT-Marge wird, wie in der Adhoc-
Meldung vom 30. September 2013 mitgeteilt, 7,5 bis 8,0% erreichen.

Dürr Aktiengesellschaft

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