Dürr AG: Schuldscheindarlehen im Volumen von 300 Millionen Euro platziert – Hohe Investoren-Nachfrage – Jährliche Verzinsung von ca. 1,6 Prozent
Die Dürr AG hat ein Schuldscheindarlehen über 300 Millionen Euro platziert – zu „günstigen Konditionen“ wie der Maschinenbauer mitteilt. Das Gesamtvolumen verteilt sich auf verschiedene Tranchen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren. Die durchschnittliche Verzinsung beträgt dabei etwa 1,6 Prozent jährlich.
Deutliche Überzeichnung
Die Resonanz auf der Anlegerseite sei laut Dürr ausgesprochen positiv gewesen. Das Schuldscheindarlehen wurde von zahlreichen Banken aus dem In- und Ausland gezeichnet, insgesamt habe sich dabei eine deutliche Überzeichnung ergeben.
INFO: Die Emission wurde von Commerzbank, Landesbank Baden-Württemberg und Unicredit begleitet.
Stärkung der Liquidität
Die hinzugewonnenen Mittel sollen der allgemeinen Unternehmensfinanzierung dienen und die Liquidität stärken, berichtet die Dürr AG. Somit könne der strategische Akquisitionskurs fortgesetzt werden und das Unternehmen weiter wachsen.
„Mit dem Schuldscheindarlehen haben wir uns langfristig äußerst günstige Finanzierungskonditionen gesichert und unser Fälligkeitenprofil breiter gestreut. Unsere komfortable Liquiditätsposition bietet uns Spielraum für die strategische Weiterentwicklung des Konzerns. Zugleich können wir unser operatives Geschäft sicher finanzieren und verfügen über nachhaltig solide Bilanzrelationen“, so Ralph Heuwing, Finanzvorstand der Dürr AG.
Dürr-Anleihen
Die Dürr AG ist derzeit noch mit einer Unternehmensanleihe 2014/2021 (WKN A1YC44) mit einem Emissionsvolumen von 300 Millionen Euro im Open Market der Börse Frankfurt gelistet. Die Anleihe hat einen Zinskupon in Höhe von 2,875 Prozent und läuft bis zum 03. April 2021.
Zuvor hatte der Maschinen- und Anlagenbauer seine erste Unternehmensanleihe 2010/2015 (WKN A1EWGX) im September 2014 vorzeitig gekündigt. Die erste Anleihe hatte ein aufgestocktes Volumen von 225 Millionen Euro bei einer jährlichen Verzinsung von 7,25 Prozent.
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Anleihen Finder Redaktion. Timm Henecker.
Foto: Dürr AG
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