Deutsche Wohnen AG platziert Wandelanleihe im Volumen von 800 Millionen Euro

Mittwoch, 22. Februar 2017

Adhoc-Mitteilung der Deutsche Wohnen AG:

Die Deutsche Wohnen AG („Deutsche Wohnen“ oder die „Gesellschaft“) hat neue Wandelschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis Juli 2024 und einem Gesamtnennbetrag von EUR 800 Millionen platziert, die in 8.000 Teilschuldverschreibungen mit einem Nominalbetrag von EUR 100.000 eingeteilt sind („Neue Wandelschuldverschreibungen“). Die Wandelschuldverschreibungen sind anfänglich in rund 16,5 Millionen neue oder existierende, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Deutsche Wohnen wandelbar oder können in bar zurückgezahlt werden.

Die Neuen Wandelschuldverschreibungen wurden zu 100 % ihres Nennbetrages platziert und werden mit einem Kupon von 0,325 % p.a. verzinst. Der anfängliche Wandlungspreis beträgt EUR 48,5775 und entspricht damit einer Wandlungsprämie von 53,0 % auf den Platzierungspreis der Kapitalerhöhung. Die Neuen Wandelschuldverschreibungen wurden im Rahmen einer Privatplatzierung ausschließlich an institutionellen Investoren in bestimmten Jurisdiktionen platziert. Die Neuen Wandelschuldverschreibungen werden durch die Deutsche Wohnen am oder um den 27. Februar 2017 begeben und sollen im Anschluss in den Handel im Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen werden.

Die Deutsche Wohnen ist berechtigt, die Neuen Wandelschuldverschreibungen ab 17. August 2022 zu kündigen, sofern der Börsenkurs der auf den Inhaber lautenden Aktien der Deutsche Wohnen über eine bestimmte Periode hinweg mindestens 130 % des Wandlungspreises beträgt. Den Inhabern der den Neuen Wandelschuldverschreibungen wird keine Rückgabemöglichkeit eingeräumt (keine Investor Put Option).

Zudem hat die Deutsche Wohnen ihr eingetragenes Grundkapital unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre um rund 5,1 %, von EUR 337.480.450 auf EUR 354.654.560, durch teilweise Ausnutzung ihres genehmigten Kapitals erhöht („Kapitalerhöhung“). Die 17.174.110 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien wurden bei institutionellen Anlegern in Deutschland und im Ausland im Rahmen eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) zu einem Platzierungspreis von EUR 31.75 je neuer Aktie platziert, was einem Abschlag von 2,1 % gegenüber dem XETRA Schlusskurs der Aktie am 21. Februar 2017 entspricht.

Die neuen Aktien sollen prospektfrei zum Handel im Regulierten Markt sowie zum Teilbereich des Regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen werden und sind ab dem 1. Januar 2016 voll gewinnanteilberechtigt.

Die Gesellschaft erzielt einen Bruttoemissionserlös in Höhe von EUR 800 Millionen durch die Platzierung der Neuen Wandelschuldverschreibungen und rund EUR 545 Millionen durch die Kapitalerhöhung. Der Erlös der Kapitalerhöhung soll zum überwiegenden Teil für die Finanzierung des Angebots zum Rückerwerb der Wandelschuldverschreibungen 2020 verwendet werden. Der verbleibende Erlös aus der Kapitalerhöhung und der Erlös der Neuen Wandelschuldverschreibungen wird primär zur Finanzierung der zukünftigen Akquisitionspipeline, des bereits im dritten Quartal 2016 angekündigten Erwerbs des Pegasus Pflegeheim-Portfolios, sowie der getätigten Erwerbe weiterer kleinerer Portfolios verwendet.

Die Akquisitionspipeline und die Chance auf die Durchführung weiterer Akquisitionen erscheinen vielversprechend. Für ein mittelgroßes Wohnimmobilienportfolio in bestehenden Core+ Standorten gibt es derzeit fortgeschrittene aber noch nicht abgeschlossene Verhandlungen. Die verbleibenden Mittel sollen als Liquiditätsreserve für zukünftige Akquisitionen und Investitionsausgaben – einschließlich Neubau – und auch für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Deutsche Wohnen AG

Foto: Nicki Mannix / flickr

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