Deutsche Rohstoff AG „im Plan“ – Beteiligung an 50 neuen Bohrungen – Anleihen deutlich über pari

Freitag, 29. September 2017


Die Deutsche Rohstoff AG bestätigt die vorläufigen Halbjahreszahlen – der Deutsche Rohstoff-Konzern hat im ersten Halbjahr 2017 einen Konzernumsatz (alle Zahlen nach HGB und ungeprüft) in Höhe von 32,1 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) in Höhe von 23,5 Millionen Euro erzielt. Das Konzernergebnis belief sich zum 30. Juni 2017 auf 5,0 Millionen Euro. Aufgrund von Währungsverlusten in EUR/USD wurde es um rund 3,0 Millionen Euro geschmälert.

Das Eigenkapital im Konzern erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 leicht auf 66,9 Millionen Euro. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 35,2 % gegenüber 34,2 % Ende 2016. Die liquiden Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten plus Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögen) beliefen sich auf 47,1 Millionen Euro (31. Dezember 2016: 74,6 Millionen Euro).

Hinweis: Der Halbjahresbericht, der online auf der Homepage der Gesellschaft unter www.rohstoff.de abrufbar ist, enthält eine ausführliche Darstellung der Entwicklung der wesentlichen Rohstoffprojekte im Konzern.

Unternehmensanleihen deutlich über pari

ANLEIHE CHECK I: Im Juli 2016 wurde die 5,625%-Anleihe 2016/21 (WKN A2AA05) der Deutsche Rohstoff AG mit Laufzeit bis zum 20.07.2021 im Volumen von 40,6 Millionen Euro platziert und im Dezember 2016 um weitere rund 10 Millionen Euro aufgestockt. Die Mittel der Anleihe werden überwiegend im Öl- und Gasgeschäft investiert. Aktuell notiert der zweite Bond des Unternehmens bei 104,15 Prozent (Stand 29.09.2017).

ANLEIHE CHECK II: Die alte Unternehmensanleihe 2013/18 (WKN A1R07G) wurde in Höhe von 50 Prozent ihres Nennbetrags zurückgezahlt. Das ausstehende Volumen der 8,00-prozentigen Anleihe beträgt 15,8 Millionen Euro, der Kurswert liegt gegenwärtig bei 103 Prozent (Stand 29.09.2017).

50 neue Bohrungen

In den kommenden Monaten erwartet die Deutsche Rohstoff einen starken Anstieg der produzierenden Bohrungen im Konzern. Alle drei US-Gesellschaften zusammen sind derzeit an mehr als 50 neuen Bohrungen beteiligt.

Cub Creek Energy hat bereits vor wenigen Tagen sieben Bohrungen in Produktion gebracht, 16 weitere werden im ersten Quartal 2018 folgen.

Elster Oil & Gas beteiligt sich an 20 Bohrungen mit 2 und 2,5 Meilen Länge, die ebenfalls im ersten Quartal 2018 in Produktion gehen sollen.

Salt Creek Oil & Gas erwartet den Produktionsbeginn von zwölf 2-Meilen-Bohrungen bis Anfang 2018. Netto, d. h. auf einen 100 % Anteil der drei Gesellschaften umgerechnet, wird die Zahl der produzierenden Bohrungen damit voraussichtlich von derzeit 28 auf ca. 59 steigen.

Auch bei den Bergbaubeteiligungen gab es in den vergangenen Monaten erfreuliche Entwicklungen. Generell profitierten sie von steigenden Metallpreisen. Der Preis für Wolfram-APT legte von Anfang Juli bis Mitte September um 50 % auf rund 315 USD/mtu zu. Die Preise für Seltene Erden stiegen teilweise noch stärker.

Almonty Industries, an der die Deutsche Rohstoff rund 13,6 % hält, konnte im Quartal von April bis Juni ein EBITDA von 3,3 Millionen CAD ausweisen nach 0,9 Millionen CAD im ersten Quartal und -0,4 Millionen CAD im 4. Quartal 2016. Zudem gelang es, das Eigenkapital deutlich zu stärken und die Verschuldung zu senken. Der Aktienkurs hat sich seit dem Tiefstand Ende Juni verdreifacht. Diese positive Entwicklung ist für die Deutsche Rohstoff insofern bedeutsam, als die Beteiligung Almonty mit einem Wert von rund 16,5 Millionen Euro in der Bilanz steht. Dieser Wert ist durch den jetzigen Aktienkurs von Almonty annähernd gedeckt.

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Anleihen Finder Redaktion.

Foto: Deutsche Rohstoff AG

Anleihen Finder Datenbank

Anleihe 2016/21 der Deutsche Rohstoff AG (WKN A2AA05)

Anleihe 2013/18 der Deutsche Rohstoff AG (WKN A1R07G)

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