Deutsche Bildung AG: Neue Anleihe geplant – Investment in Bildung auch für private Anleger – Einkommensabhängige Studienfinanzierung

Donnerstag, 31. März 2016


Die Deutsche Bildung AG bereitet derzeit die Emission einer zweiten Anleihe zur Finanzierung der Kreditvergabe an
„junge Talente“ vor. Das teilte das auf die Vergabe von Studienkrediten spezialisierte Unternehmen mit. Genaue Details zu der Anleihe nannte die Emittentin bislang noch nicht. Sie könnte aber in ähnlicher Weise aufgebaut sein wie die erste Studien-Anleihe aus dem Jahr 2013.

ANLEIHE CHECK: Die im Jahr 2013 emittierte erste Anleihe 2013/23 (ISIN DE000A1YCQ86) der Deutschen Bildung AG, auch Deutsche Bildung Studienfonds II-Anleihe genannt, notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf. Die Anleihe hat ein Gesamtvolumen von 10 Millionen Euro, ist mit einem jährlichen Zinskupon in Höhe von 5,00 Prozent ausgestattet und rentiert aktuell bei rund 4,00 Prozent. Die Anleihe hat eine zehnjährige Laufzeit und wird am 16.12.2023 fällig.

Hinweis: Neben der Anlage in Anleihen können Investoren auch Kommanditanteile am Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG zeichnen. Die Deutsche Bildung AG realisiert dieses Geschäftsmodell seit 2007. Seit 2016 wird das Investment in Bildung auch privaten Anlegern ermöglicht.

Einkommensabhängige Studienfinanzierung

„Unser Modell der einkommensabhängigen Studienfinanzierung, die mit einer inhaltlichen Förderung kombiniert wird, haben bereits über 2.300 Studenten angenommen“, sagt Ulf Becker, Vorstandsmitglied der Deutsche Bildung AG. „Und nachdem die Mittel unserer ersten emittierten Anleihe nahezu aufgebraucht sind, stehen wir kurz davor, eine zweite Anleihe zu begeben.“

Bei der Deutsche Bildung AG werden die Bewerber für eine Studienförderung einem stringenten Auswahlprozess unterzogen. Das Kapital wird über eine durchschnittliche Vertragslaufzeit von rund acht Jahren vom Beginn der Studienförderung bis zum Ende der Rückzahlung investiert. Die Rückzahlung erfolgt dabei als fester Anteil vom Einkommen.

Finanzierung in Bildung

Die Finanzierung in Bildung werde zunehmend wichtiger, berichtet die Deutsche Bildung AG. Die Kostendeckung der etwa 2,7 Millionen staatlich geförderten Studenen liege bei lediglich 14,5 Prozent. Die verbleibende Lücke könne daher unter anderem mit Studienkrediten gefüllt werden.

INFO: Mit Deutsche Bildung Studienfonds investieren private und institutionelle Anleger in ausgewählte Nachwuchsakademiker aller Fachrichtungen. Die Studenten erhalten eine flexible Studienfinanzierung und die Rendite wird über die Rückzahlungen der Absolventen erzielt, die einen vereinbarten Anteil ihres Einkommens an den Studienfonds zurückzahlen. Der  Studienfonds wird  von der Deutsche Bildung AG gemanagt.

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Foto: Josh Thompson/flickr

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