Corona-Virus: Produktionspausen in den deutschen Hörmann Industries-Werken

Freitag, 20. März 2020

Pressemitteilung der HÖRMANN Industries GmbH:

Produktionsunterbrechung in den deutschen Werken der Geschäftsbereiche Automotive und Services

  • Gesundheit der Belegschaft hat höchste Priorität
  • Produktion der Gruppe von Produktionsstopps ihrer Kunden betroffen

Die HÖRMANN Industries GmbH (Unternehmensanleihen, WKN: A2TSCH) wird die Produktion in den deutschen Werken des Geschäftsbereiches Automotive und die Dienstleistungen im Geschäftsbereich Services ab kommenden Montag, 23. März 2020, voraussichtlich bis zum 14. bzw. möglicherweise sogar bis zum 20. April 2020 in weiten Teilen unterbrechen. Davon betroffen sind die Automotive-Werke in Gustavsburg, St. Wendel, Saarbücken, Ebersbach und Wackersdorf sowie die Services-Standorte in Salzgitter und Wolfsburg. Nach dem Verbrauch von Zeitguthaben und Urlaubsansprüchen werden die Mitarbeiter an diesen Standorten in Kurzarbeit übergehen. Die Produktion des Automotive-Werks im slowakischen Bànovce wird weiter aufrechterhalten, um die Verlagerung des Werks Penzberg schnellstmöglich abzuschließen.

Die HÖRMANN Gruppe reagiert damit auf die rasche Ausbreitung des Corona-Virus COVID-19 und die damit verbundenen kürzlich bekannt gegebenen Produktionsaussetzungen der Kunden der Geschäftsbereiche Automotive und Services, in erster Linie große, europäische Pkw- und Nutzfahrzeughersteller. Damit wird dem Schutz der Beschäftigten Sorge getragen, da Maßnahmen zur Verringerung des Übertragungsrisikos, wie etwa die Arbeit von zu Hause, in den Automotive- und Services-Werken nur bedingt umsetzbar sind. Durch die Umsetzung verschiedener, flexibler Maßnahmen kann der Betrieb in den Geschäftsbereichen Engineering und Communication mit Ausnahme der österreichischen Standorte bislang noch aufrechterhalten werden, wobei drohende Materialengpässe, Transportschwierigkeiten und nicht hinreichende Personalverfügbarkeiten die Produktivität beeinflussen können.

Für die HÖRMANN Gruppe werden die Auswirkungen der Pandemie – wie für viele andere Unternehmen der europäischen Industrie – Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage haben, der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht quantifizierbar ist. Die Geschäftsführung der Gruppe hofft, mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2019 Ende April eine aktuelle Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 geben zu können. Es werden derzeit vielfältige Maßnahmen ergriffen, die die negativen Auswirkungen so gering wie möglich halten sollen.

Die HÖRMANN Gruppe ist überzeugt, die Krise mit Hilfe ihres starken, breit diversifizierten Verbunds und der gesicherten Finanzierungsstruktur zu bewältigen.

Hörmann Industries GmbH

Foto: Hörmann Industries GmbH

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